Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“: Landesschulrat an Board & Einladung an Skeptiker

Das Thema „Asylwerbende in Lehre – Skandal um Abschiebungen“ wird aktuell sehr breit diskutiert.

„Wir merken gerade eine Kluft zwischen den Praktiker/innen und den Theoretiker/innen. So melden sich tagtäglich neue betroffene Betriebe, freiwillige Helfer/innen oder Pädagog/innen bei uns, um die Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ zu unterstützen und gemeinsam für eine Lösung im Sinne der Asylwerbenden und der Wirtschaft einzutreten. Heute etwa Landesschulratspräsident Enzenhofer nach gesammelter positiver Rückmeldungen seiner Berufsschulen. Auf der anderen Seite gibt es Politiker/innen, die einer Lösung offensichtlich von Vornherein keine Chance geben wollen und die die schwierige Situation für Betriebe aber auch für jugendliche Asylwerbende nicht kennen, dazu zähle ich nach einer ORF-Diskussionssendung auch die Herren Rosenkranz und Dönmez. Diese habe ich daher heute zu einem Dialog mit Betroffenen eingeladen, der hoffentlich in den nächsten Wochen stattfinden wird. Denn es geht hier um Menschen, über deren Köpfe tagtäglich entschieden wird – da müssen die Entscheidungsträger/innen zumindest auch die ganz reelle Lage kennen“, so Anschober.