Anfang Februar 9.815 Flüchtlinge in Oberösterreich in Grundversorgung

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 5. Februar 2018

Neben der Integration ist die menschenwürdige dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen nach wie vor ein wichtiger Arbeitsbereich des Integrationsressorts, der Landesverwaltung, der NGOs und der Zivilgesellschaft.

Anschober: „Derzeit sinkt die Zahl der Betroffenen weiterhin schrittweise leicht.“

Aktuell befinden sich Anfang Februar 9815 in Oberösterreich in Grundversorgung, davon 9544 in der Landesgrundversorgung. Damit ist Oberösterreich nach Wien die Nummer zwei und erfüllt das Soll fast vollständig.

Unter den Flüchtlingen in der Landesgrundversorgung befinden sich 6080 Männer und 3464 Frauen. 250 sind Unbegleitete Minderjährige Fremde. 8217 Flüchtlinge sind nach wie vor im Asylverfahren. 2204 Flüchtlinge befinden sich aktuell im Privatverzug.

Trotz notwendiger Schließungen konnte die dezentrale Struktur der Quartiere gut aufrechterhalten werden: derzeit sind 375 Quartiere verteilt im ganzen Land in Betrieb.

Anschober: „Die vergleichsweise hohe Zustimmung in der Bevölkerung, die in den Gemeinden mit Quartieren überdurchschnittlich ist, bestärkt uns im Ziel, diese dezentrale Struktur beizubehalten und alles dafür zu tun, die Pläne der Bundesregierung auf Abschaffung des Privatverzugs und die Zentralisierung der Quartiere in Oberösterreich nicht Wirklichkeit werden zu lassen.“