Jetzt auch Empörung in Salzburg wegen drohender Abschiebung eines Lehrlings

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 1. Juni 2018

Kampagne gegen Abschiebungen wird nun bundesweit ausgerollt

Auch in Salzburg kämpft ein Bündnis gegen die unmittelbar drohende Abschiebung eines Lehrlings. Immer mehr bestens integrierte Lehrlinge sind in ganz Österreich in allen Bundesländern von Abschiebung bedroht. Und immer mehr Initiativen gegen dieses Unrecht entstehen in allen Landesteilen.

Die von Oberösterreichs Integrationslandesrat Rudi Anschober gegründete Initiative „ausbildung-statt-abschiebung.at“  wird immer breiter unterstützt:

  • Über 51.000 Menschen unterstützten bisher die Online-Petition abschiebung-statt-abschiebung.at. Aufgrund von Appellen Dutzender ist die Petition nun wieder geöffnet und kann weiter unterzeichnet werden.
  • Mittlerweile 330 Unternehmen unterstützen Anschobers Forderung, die deutsche Lösung einer 3+2 Regelung auch in Österreich umzusetzen, um Sicherheit während der Ausbildung und der ersten beiden Arbeitsjahre im Betrieb zu schaffen.
  • Bereits 40 Gemeinden in Oberösterreich mit 420.00 Einwohner/innen wollen per Gemeinderatsbeschluss Abschiebungen von Lehrlingen verhindern und die 3+2 Regelung durchsetzen.

Anschober wird nun die Kampagne nach Abschiebefällen bei Lehrlingen in allen Bundesländern bundesweit ausrollen.

In den nächsten Wochen ist daher ein bundesweiter Ausbau der Unternehmens-Plattform in allen Bundesländern und eine Ausweitung der Gemeinderatsbeschlüsse auf alle Bundesländer geplant.

Anschober: „Wir wollen den Druck auf die Bundesregierung so stark erhöhen, bis diese Bereitschaft zeigt für eine Lösung. Es braucht eine politische Lösung, um Integrationsleistung auch zu belohnen und nicht zu bestrafen.“