„Ausbildung statt Abschiebung“: Neue Initiativen für eine Lösung der Vernunft

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 5. Oktober 2018

PK mit LR Anschober, Regisseurin Sabine Derflinger, Katharina Stemberger (Integrationshaus), Vizekanzler a.D. Reinhold Mitterlehner, Ferry Maier (Menschen.Würde.Österreich)

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PK Ausbildung statt AbschiebungDer ehemalige ÖVP-Obmann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehener ist am Freitag erstmals nach seinem Rücktritt an die Öffentlichkeit getreten. In einer Pressekonferenz der Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ kritisierte er die Rücknahme des Zugangs von Asylwerbern zur Lehre durch die Regierung. Grünen-Landesrat Rudi Anschober bekräftigte dabei, seine Initiative weiter ausbauen zu wollen.

Kein parteipolitisches, sondern ein rein sachliches Anliegen ist es, welches Mitterlehner laut eigener Aussage zu seinem Auftritt bewegt hat, denn: „Ich glaube, die Materie zu kennen.“ In der Debatte um Asyl in Lehre müsse sich vor allem die Argumentation ändern, denn derzeit gebe es mehr offene Lehrstellen als Interessenten. „Das Argument, da nimmt jemand dem anderen etwas weg, stimmt einfach nicht“, so Mitterlehner. (mehr …)

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Rückblick: Filmabend Leopoldschlag

Die Stadtgemeinde Leopoldschlag berichtet:

Filmabend Leopoldschlag„Der Filmabend hat, wie geplant, am 27. September im Sitzungssaal der Marktgemeinde Leopoldschlag, der bis auf wenige Sitzplätze gefüllt war, stattgefunden.

Nach den Begrüßungsworten von Gerlinde Fuchs, Obfrau des Katholischen Bildungswerkes Leopoldschlag wurde von Mag. David Hostinar, dem Betreuer des Roten Kreuz, die derzeitige Situation im Asylwerberheim in Wullowitz geschildert. Derzeit stellen die vielen negativen Bescheide, die in letzter Zeit vom Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl erlassen worden sind, eine große Belastung für die Bewohner dar. Dazu kommt auch die lange Verfahrensdauer, die eine weitere Belastung darstellt.

Im Anschluss daran wurde von Herlinde Lanzerstorfer, einer freiwilligen Unterstützerin, in wesentlichen Zügen der Ablauf eines Asylverfahrens geschildert.

Es folgte die Komödie „Alles unter Kontrolle“  in welchem auf humorvolle, aber durchaus authentische Art und Weise eine Abschiebung eines straffälligen Afghanen nach Kabul geschildert wurde. Die Ordnungshüter müssen dabei erkennen, wie schnell es mit der schützenden Identität vorbei sein kann.

Der Filmabend fand seinen gemütlichen Abschluss bei Getränken und Kuchen, die von den Asylwerbern bereitgestellt wurden. Dabei wurde dem Motto des Abends „ins Gespräch kommen“ voll und ganz entsprochen.“ Filmabend Leopoldschlag

Filmabend Leopoldschlag

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Rückblick: Sommerkino Braunau

Die Stadtgemeinde Braunau berichtet:

„Am Freitag 15. Juni 2018 gab es ab 21 Uhr den Film „Schweizer Helden“ in der Altstadt vor der Herzogsburg zu sehen. Der Film handelte von einer tiefgehenden, eindrucksvollen und auch lustigen Geschichte von AsylwerberInnen in der Schweiz, die angeleitet von einer ehrenamtlichen Helferin das Theaterstück von Wilhelm Tell aufführten. Die Schicksale der einzelnen Beteiligten inklusive der Schweizerin selbst zeigten auf tragisch-realistische Weise die unterschiedlichen Lebenswelten. Ursprünglich wurde mit maximal 100 BesucherInnen gerechnet, zur Freude der OrganisatorInnen der Arbeitsgruppe Begegnung, Team: „Kultur & Veranstaltungen“ kamen über 160 Filmfans, die das wunderbare Ambiente in der Altstadt genossen. Zur Organisation und zum Wohlbefinden haben noch das Café Zeitlos mit Snacks und Getränken und der Fotoklub Braunau mit der Leinwand, Beamer, Technik und Know How ganz wesentlich beigetragen.

Bereits einige Stunden vor dem Abendfilm (um 16 Uhr) wurde der Film „Belle & Sebastian“ für Kinder und Familien im Stöger Stadl vorgeführt. Dieser wurde auch mit rund 40 TeilnehmerInnen gut besucht. Die Kinder erhielten je ein Getränk und eine Schale Popcorn umsonst.

Die Veranstaltung wurde von der Stadtgemeinde Braunau und der Integrationsstelle des Landes Oö finanziert, und in Kooperation mit „ZusammenHelfen in OÖ“ durchgeführt.“

 

 

 

 

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Rückblick: Sommerkino Gramastetten

Martin Stöbich berichtet:

„Am 14.9.2018 veranstaltete der Kulturverein KuKuRoots  am Marktplatz in Gramastetten ein Open Air-Sommerkino mit dem Film „Die Migrantigen“. Gemeinsam mit ZusammenHelfen in OÖ und der Gemeinde Gramastetten setzte sich der Verein das Ziel in der Gemeinde Bewusstsein für die Themen Heimat, Flucht, Ankommen in der Fremde, Integration und VIELFALT zu schaffen. Leider hatte der Wettergott an diesem Abend kein Erbarmen. Nach Regenfällen unter Tags klarte der Himmel zwar am Abend auf, dennoch waren die Temperaturen alles andere als sommerlich. Trotz dieser Widrigkeiten setzte der Veranstalter die Open Air Veranstaltung um.

Einigen Menschen trotzen dem Scthlechtwetter und begaben sich auf den Marktplatz, um „in der Kälte ein Zeichen gegen die soziale Kälte“ zu setzen. Vor dem Hauptfilm „Die Migrantigen“ zeigten die Veranstalter den Kurzfilm „Ois kummt zsamm“ der NMS Gramastetten zum Thema Flucht & Interkultur, den diese beim Film- und Bildungsprojekt „Smart up your Life“ (www.smartupyourlife.at) eingereicht hatten. Im Anschluss diskutierten die Veranstalter zum Thema „Wie kann ein gutes ZusammenLeben (in Gramastetten) funktionieren?“ im Gramaphon.

Trotz widriger äußerer Umstände fanden sich noch etwa 40 BesucherInnen am Marktplatz ein und erfreuten sich an den Filmen.“

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Bereits 900 Unternehmen engagieren sich für „Ausbildung statt Abschiebung“

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 22. September 2018

Trotz der Entscheidung der Bundesregierung, Lehrlinge weiterhin abzuschieben und keine Sicherheitsregelung für die Dauer der Ausbildung zu verankern und gleichzeitig generell den Zugang zur Lehre für AsylwerberInnen zu beenden, wird der Zulauf zu Anschobers Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ immer stärker – vor allem immer mehr Unternehmen werden aktiv und beginnen sich zu engagieren. So haben mittlerweile mehr als 900 Unternehmen die Unterstützung für „Ausbildung statt Abschiebung“ unterzeichnet. (mehr …)

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Wir bringen das Ende der Lehre und die Entscheidung für Abschiebungen vor die EU-Kommission

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 14. September 2018

Die Asylverfahren dauern – inkl. 2.Instanz mit derzeit 22.000 Betroffenen – länger denn je.

Waren es 2013 im Durchschnitt 2,2 Monate, 2014 3,3 Monate, 2015 6,3 Monate, 2016 9,1 Monate so kletterte die durchschnittliche Verfahrensdauer laut Anfragebeantwortung des Innenministeriums allein in der ersten Instanz im Jahr 2017 bereits auf 16,5 Monate.

Immer länger dauern nun auch die Verfahren in der zweiten Instanz, in der sich mittlerweile 22.000 Betroffene befinden (alleine in Oberösterreich per Ende August 4.731 von 7.854 in der Grundversorgung lebende AsylwerberInnen). Rund 1.000 Fälle monatlich mehr als bearbeitet werden können, langen aktuell in der zweiten Instanz ein.

In Summe gehen wir daher derzeit von durchschnittlich 2-3-jährigen Asylverfahren aus. (mehr …)

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EINLADUNG: 3. Lehrlingsgipfel

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Österreichische Bundesregierung hat vor zwei Wochen angekündigt, dass es zu keinen Abschiebungen während der Lehre kommen wird. Dieses Versprechen wurde nun von Bundesregierung gebrochen und diese hat mitteilen lassen, dass es keine Möglichkeiten gibt, Abschiebungen während der Lehrzeit zu verhindern. Das ist politisch und rechtlich die Unwahrheit.

Außerdem wurde das AMS per Erlass der Sozialministerin nun angewiesen, keine Beschäftigungsbewilligungen für AsylwerberInnen mehr auszustellen. Damit wird die letzte Integrationsmöglichkeit für AsylwerberInnen zerstört.

Daher lade ich Sie für Mittwoch, den 26. September, ab 19:00 Uhr nach Linz in die Redoutensäle zur 3.Lehrlingskonferenz ein. Dabei wird es um Informationen über die neue rechtliche Lage und deren Auswirkungen gehen, wir laden Wirtschaftskammer und AMS zur Information über ihr weiteres Vorgehen ein. Wir geben sicher nicht auf!

Nähere Details folgen nächste Woche.

Um Anmeldung unter lr.anschober@ooe.gv.at darf ersucht werden. (Achtung TeilnehmerInnenanzahl ist mit 260 Personen begrenzt).

Mit freundlichen Grüßen

Landesrat Rudi Anschober

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Ausbildung statt Abschiebung: Das war erst der Beginn des Widerstandes!

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 13. September 2018

„Wir werden die Bundesregierung zum Einlenken zwingen!“

Gestern hat die Bundesregierung in einem umfassenden Wortbruch beschlossen, ihr Zerstörungswerk gegen Integration und Wirtschaft fortzusetzen und die Abschiebung von Lehrlingen entgegen aller Versprechen weiter zu verwirklichen. Dies obwohl derzeit die Asylverfahren inkl. 2.Instanz so lange dauern wie noch nie zuvor und hunderte Betriebe Lehrlinge suchen und vor dem Ende stehen, wenn sie diese nicht finden.

LR Rudi Anschober: „In dutzenden Gesprächen mit UnterstützerInnen der Initiative haben wir festgelegt, dass wir unsere Aktivitäten trotz der Entscheidung der Bundesregierung massiv verstärken werden. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung steht auf unserer Seite. Der Versuch mit einer Verleumdungskampagne (Gudenus-Skandal) die Mehrheiten zu verändern, ist erbärmlich gescheitert. Genauso scheitern wird der jetzt versuchte Schlussstrich der Bundesregierung unter der Debatte. Die Auseinandersetzung hat jetzt erst so richtig begonnen!“ (mehr …)

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Ausbildung statt Abschiebung: Bundesregierung setzt Zerstörungswerk gegen Integration und Wirtschaft erbarmungslos fort

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 12. September 2018

Flucht aus der Verantwortung ist feig und ein Wortbruch – bösartige Ideologie geht vor Lösung der Vernunft

Eine ganze Reihe von ÖVP-VertreterInnen von Schramböck bis Mahrer, hat nach der Ankündigung des Endes für den Zugang von AsylwerberInnen zur Lehre vor zwei Wochen angekündigt, dass es dafür zu keinen Abschiebungen während der Lehre kommen werde.

Der Zugang zur Lehre soll tatsächlich bereits kommende Woche zerstört werden und damit eine der größten Integrationschancen und Möglichkeiten zur Verringerung des Lehrstellenmangels. Höchst fragwürdig ist zusätzlich, dass seit vergangener Woche bereits jetzt österreichweit keine Entscheidungen nach Anträgen auf Lehrstellen mehr erteilt werden.  (mehr …)

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Wir lassen uns auch durch Verleumdungen nicht stoppen!

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 8. September 2018

Rekordbesuch und Jetzt-Erst-Recht-Stimmung bei der heutigen ZusammenHelfen-Konferenz der Zivilgesellschaft in Oberösterreich im Rahmen der Ars Electronica in der Linzer Postcity

ZusammenHelfen-Konferenz 2018Rekordbesuch mit fast 500 TeilnehmerInnen – darunter viele UnternehmerInnen und VertreterInnen der Integrationsvereine, von NGOs, von Behörden und Politik – bei der diesjährigen ZusammenHelfen-Konferenz in der Postcity: wo vor genau drei Jahren ein wesentlicher Teil der insgesamt mehr als 400.000 durch Oberösterreich reisenden Flüchtlinge übernachten konnten und in den Folgemonaten ein Übergangsquartier bestand, tagten heute Oberösterreichs Engagierte bei der „Konferenz der Ermutigung“.

LR Anschober informierte die vielen ehrenamtlichen HelferInnen , die derzeit in OÖ in 140 Vereinen arbeiten, über die aktuellen politischen Entwicklungen, ua über die Situation für in Lehre befindlichen AsylwerberInnen und die ab 1.Oktober wieder beginnenden Deutschkurse für AsylwerberInnen, die nach dem Rückzug der Bundesregierung aus den wichtigsten Integrationsprojekten für Asylwerber vom Land Oberösterreich alleine finanziert werden. (mehr …)

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