Endlich Gewalt gegen Frauen wirksam an den Ursachen bekämpfen

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 17. Jänner 2019

„Nicht der Geburtsort, sondern die verfehlte Einstellung von Tätern ist das entscheidende Problem. Und dagegen muss endlich gemeinsam wirkungsvoll auf der Basis von Vorschlägen der Gewaltschutzzentren und internationalen Empfehlungen vorgegangen werden“, fordert Oberösterreichs Integrations-Landesrat Rudi Anschober auf Basis der alarmierenden Anzahl an Gewaltfällen gegen Frauen endlich ein konsequentes Gegensteuern.

Die Zahlen sind dramatisch und in den letzten Jahren gestiegen: 2017 wurden 34 Frauen ermordet, 2018 bereits 41 und heuer wurden bereits 4 Frauen Opfer eines tödlichen Gewaltverbrechens. Die Statistik besagt: rund 75% der Täter kommen aus dem Bereich von Bekannten, 40% sogar direkt aus der Familie.

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Hochschullehrgang: „Fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Grundlagen für Lehrkräfte mit Fluchthintergrund“ (Teil 1: Basiskurs)

Ab September 2019 startet ein neuer Hochschullehrgang: „Fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Grundlagen für Lehrkräfte mit Fluchthintergrund“ – in Kooperation von der Pädagogischen Hochschule OÖ und der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz. Mit Unterstützung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober.

Der Hochschullehrgang wird für geflüchtete Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe, die ein facheinschlägiges Studium auf zumindest Bachelor-Niveau im Herkunftsland abgeschlossen haben, eingerichtet und besteht aus einem Basiskurs (Teil 1) und einem Aufbaukurs (Teil 2).

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Aufstand der Wirtschaft gegen die Abschiebung von Lehrlingen wird immer breiter

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 11. Jänner 2019

Bereits 1.137 Unternehmen unterstützen „Ausbildung statt Abschiebung“ – Beschlüsse mehrerer Wirtschaftskammern – Anschober-Appell an Mahrer

Prominente gegen AbschiebungAktuell gibt es in Österreich 15.353 offene Lehrstellen, davon 1.406 alleine in Oberösterreich (AMS, 12/2018). Der Lehrlingsmangel wird immer mehr zu einem zentralen Problem für die Wirtschaft. Viele Unternehmen sind existenzbedroht. Der Widerstand der Wirtschaft, gegen die Abschiebung von Lehrlingen und gegen das am 12. September 2018 erlassene Verbot für Asylwerbende eine Lehre in Mangelberufen zu beginnen, wird immer breiter.

Mehrere Wirtschaftskammern fassten bereits Beschlüsse, sich gegen die Abschiebung von Asylwerber/innen während der Lehrzeit zu engagieren: (mehr …)

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„Neues Mindestsicherungsgesetz absolut inakzeptabel- zurück an den Start“

Pressaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 10. Jänner 2019

Heftige Kritik des oö. Integrations-Landesrates in Stellungnahme an Sozialhilfe-Grundsatzgesetz: Verschärft Kinderarmut, zerstört Integration und wird Tausende in die Armut schieben

Der Entwurf des Mindestsicherungsgesetzes ist ein inakzeptabler und völlig unverantwortlicher Rückschritt in der Integrations- und Sozialpolitik, und wird Migrant/innen, Asylwerbende und subsidiär Schutzberechtige vom gesellschaftlichen Leben ausschließen und in die Armut  treiben“, übt Integrations-Landesrat Rudi Anschober am heutigen Ende der Begutachtungsfrist heftige Kritik am Entwurf des Sozialhilfe-Grundsatzgesetzes. (mehr …)

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Bereits 50 prominente Künstler/innen für „Ausbildung statt Abschiebung“

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 4. Jänner 2019

Regen Zulauf, gerade nach der Unterstützung durch den langjährigen niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll, erhält die Initiative des oberösterreichischen Integrationslandesrates Rudi Anschober „Ausbildung statt Abschiebung – für einen Zugang zur Lehre für Asylwerber und gegen Abschiebungen während der Lehre“.

So haben alleine in den 24 Stunden nach der Veröffentlichung der Unterstützung Prölls weitere 1000 Personen die Online-Petition unterzeichnet (65.600). Und auch die Unterstützung durch Unternehmen, aber auch Prominente wird immer stärker – mittlerweile unterstützen bereits 50 prominente Künstler/innen aktiv. (mehr …)

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Auch Erwin Pröll unterstützt Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“!

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 2. Jänner 2019

Immer breitere Allianz durchs ganze Land: 1104 Unternehmen, 110 Gemeinden mit 2,7 Mio. Einwohnern, 101 Promis und 64.400 Unterzeichner/innen der Online-Petition

2019 muss eine Lösung der Vernunft bringen! Mit der neuen Unterstützung durch Erwin Pröll ist meine Initiative ‘Ausbildung statt Abschiebung – gegen die Abschiebung von Lehrlingen und für den weiteren Zugang von Asylwerber/innen zur Lehre‘ noch einmal viel stärker geworden. Das Bündnis quer durch Österreich und durch viele politische Lager wird immer breiter – wir werden solange weiter wachsen und nicht aufgeben, bis wir uns durchgesetzt haben“, freut sich der Initiator, Oberösterreichs Integrationslandesrat Rudi Anschober. (mehr …)

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Mordfall Steyr – klare rechtliche Vorgaben für Aberkennung des Aufenthaltstitels

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 12. Dezember 2018

„Gut, dass es so rasch einen Fahndungserfolg gegeben hat. Der Betroffene hat offensichtlich die Aussichtslosigkeit seiner Flucht auch aufgrund der professionellen Vorgangsweise der Exekutive erkannt. Die nächsten Schritte sind nun vorgezeichnet: Für den Umgang mit Tatverdächtigen gibt es in Österreich klare Regelungen“, so Integrationslandesrat Rudi Anschober.

Der betroffene Tatverdächtige hat seit 3.3.2017 Subsidiären Schutz von der 1. Instanz erhalten. Am 15.5.2018 wurde der Betroffene aus Niederösterreich in die Grundversorgung Oberösterreich überstellt. Die Aberkennung des Aufenthaltstitels wurde bereits eingeleitet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen würde dies dann vollzogen. (mehr …)

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Rückkehrberatung der Caritas Linz

Nadja Aygün, Andrea Pflügler, Cornelia Aslan und Wolfgang Vogeser sind in der Rückkehrberatung der Caritas in Linz tätig. Sie beraten Menschen, die sich überlegen in ihr Heimatland zurückzukehren, zu ihren Chancen und Möglichkeiten in Österreich und zu ihren Perspektiven in den Herkunftsländern und begleiten Personen, die sich für eine freiwillige Rückkehr entschieden haben.

ZusammenHelfen in Oberösterreich hat die vier zur Rückkehrberatung befragt! 

 

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Bundesregierung gefährdet Integration und Wirtschaftsstandort fahrlässig und europarechtswidrig

Landesrat Rudi Anschober über Integration und den Wirtschaftsstandort Österreich:

Nach wie vor dauern Asylverfahren in Österreich viel zu lange – ich kenne viele Betroffene, die bereits zweieinhalb Jahre, teilweise sogar mehr als drei Jahre im Verfahren sind. Für diese Asylwerber herrscht derzeit weitgehendes Beschäftigungsverbot. Das zerstört vielfach die Tagesstruktur, verringert mitgebrachte Qualifikationen, macht die Betroffenen nicht fit für den Arbeitsmarkt, sondern schwächt sie. Österreich macht damit zum Schaden von Integration und Wirtschaft einen schweren Fehler.

Rechtlich zulässige Arbeitsmöglichkeiten in dieser langen Wartezeit waren bislang lediglich die eher theoretische Selbständigkeit, die immer stärker verringerten Saisonnierarbeitsplätze und als weitaus wichtigste Möglichkeit der Zugang zur Lehre für Asylwerber/innen unter 25 Jahren in Mangelberufen. (mehr …)

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Neben der oö. Mindestsicherung ist auch Sperre des Zugangs zur Lehre europarechtswidrig

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 22. November 2018

„Nach dem gestrigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen die Diskriminierung von zeitlich befristeten Asylberechtigten durch die oö. Mindestsicherung ist es nur eine Frage der Zeit, bis die nächste europarechtswidrige Vorgangsweise der Bundesregierung gegen Asylwerber gestoppt wird“, fordert Oberösterreichs Integrationslandesrat Rudi Anschober eine neuerliche Öffnung des Zugangs zur Lehre in Mangelberufen gemäß Aufnahmerichtlinie der Europäischen Union und damit ein Ende eines klar europarechtswidrigen Vorgehens der Bundesregierung seit Mitte September.

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