Steuerungsgruppe für ein gewaltfreies Miteinander startet die Arbeit

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 14. März 2019

Steuerungsgruppe für ein gewaltfreies Miteinander startet die Arbeit

Erstmals in Österreich wird in einem Bundesland eine umfassende Arbeit zu Gewaltschutz und Gewaltprävention gestartet. Wie von der Landesregierung einstimmig beschlossen, ist nun die von Integrationslandesrat Rudi Anschober initiierte „Steuerungsgruppe für ein gewaltfreies Zusammenleben“ angelaufen. Sie ist breit aufgestellt: Unter der Leitung Anschobers sind mehrere NGOs, Josef Landerl (Verein Neustart), Christian Hrubes (Rotes Kreuz OÖ), Tamara Pottfay (Diakoniewerk), Lisa Steinkogler (Caritas), Christian Schörkhuber (Volkshilfe), Vertreter/innen von Grundversorgungsabteilung und Integrationsstelle des Landes, Eva Schuh vom Gewaltschutzzentrum, Harald Winkler (Oberstaatsanwaltschaft Linz) als Vertreter der Justiz, Prof. Alois Birklbauer vom Institut für Strafrecht an der JKU und Adolf Wöss, der Leiter der Präventionsabteilung der oberösterreichischen Exekutive vertreten. (mehr …)

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Integrationsfonds muss für die Zukunft jede Manipulationsmöglichkeit bei Sprachprüfungen ausschließen

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 14. März 2019

Nach unserem bisherigen Informationsstand ist im Verantwortungsbereich des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) zwischen 2013 und Anfang 2016 ein möglicher Kriminalfall entstanden, der nach Aussagen des ÖIF auch vollständig saniert wurde, indem der Fall bereits 2016 zur Anzeige gebracht und die betroffenen Prüfungen nochmals überprüft und korrigiert wurden – damit sind laut ÖIF keine gefälschten Prüfzertifikate mehr im Umlauf. Nach unserem bisherigen Informationsstand sind keine Asylwerber/innen betroffen und wurden auch keine Förderungen seitens des Integrationsressorts ausbezahlt.

Anschober: „Zur restlosen Aufklärung habe ich den ÖIF zum Gespräch geladen, um vor allem für die Zukunft Wiederholungen ausschließen zu können.“

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Schwarz-Blau lehnen in der heutigen Regierungssitzung Novellierung der Wohnbauförderung trotz gutachterlichen Belegs fehlender EU-Konformität ab

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 21. März 2019

Auch freiwillige Prüfung durch EuGH wird abgelehnt

Vor einer Woche hatte ein Rechtsgutachten schwere Probleme beim neuen Wohnbauförderungsgesetz mit vielen Härtefällen und einer fehlenden EU-Konformität belegt. Hauptsächlich betroffen davon sind Menschen ohne österreichische oder EWRStaatsbürgerschaft, vielfach führt das Streichen der Wohnbeihilfe zu einem Verlust der Wohnungen. (mehr …)

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Antrag zur Novellierung der Wohnbeihilfe am Montag in der Landesregierung

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 11. März 2019

Die geltenden Vergaberichtlinien des oö. WFG 1993 sind EU-rechtswidrig und erschweren Integrationsbemühungen

Seit Anfang 2018 müssen Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft bzw. ohne EWR-Staatsbürgerschaft in Oberösterreich Deutschkenntnisse auf Niveau A2, eine Mindestaufenthaltsdauer in Österreich sowie entsprechende Erwerbszeiten in den letzten fünf Jahren vorweisen, um Wohnbeihilfe bzw. Zugang zu gefördertem Wohnraum zu erhalten. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird den Betroffenen die Wohnbeihilfe nicht bewilligt. Ein aktuelles und letzte Woche öffentlich präsentiertes Rechtsgutachten prüft die Zulässigkeit der Beschränkungen für die oben genannte Personengruppe im Zugang zu Wohnbeihilfe und gefördertem Wohnraum. Seit der Novellierung hat der Verein mirgrare, der mehrsprachige Rechts- und Sozialberatung anbietet, 150 Fälle dokumentiert, in denen Personen keine Wohnbeihilfe mehr erhielten. Anhand der Daten des Wohnbau-Berichts 2017 geht man von rund 3.000 betroffenen Haushalten aus. (mehr …)

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Aktueller Fall in Gosau belegt großen Zeitdruck für eine Lösung der Vernunft

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 14. Februar 2019

In den nächsten Wochen droht Abschiebewelle von hunderten AsylwerberInnen in Lehre

Der bestens integrierte Meisam aus Afghanistan muss möglicherweise seine begonnene Koch-Lehre im Hotel Dachsteinkönig in Gosau nach knapp zwei Jahren abrupt abbrechen und das Land verlassen. Der motivierte Lehrling erhielt seinen zweiten Negativbescheid im Asylverfahren. Sein Arbeitgeber kämpft nun für seinen Lehrling, um doch noch eine menschliche Lösung der Vernunft zu finden.  (mehr …)

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Sachliche Diskussion, bessere Kontrolle von Fokuspunkten, enge Zusammenarbeit von Verkehrsbetrieben und QuasrtierbetreiberInnen

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 12. Februar 2019

Der heutige Sicherheitsgipfel im Landhaus zu Problemen bei ÖV-Betrieben hat eine massive Versachlichung in einer seriösen Diskussion gebracht: 99,9 % der Fahrgäste sind absolut korrekt unterwegs, aber jeder Einzelfall ist einer zu viel.

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Es braucht Lösung der Vernunft für hunderte bedrohte Lehrlinge…

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 25. Jänner 2019

…diese Lösung muss bei Ali Wajid beginnen

„Bundeskanzler Kurz muss endlich auf die dramatischen Entwicklungen rund um die Abschiebung von Lehrlingen reagieren. Seit einem Jahr gibt es von Seiten des Bundeskanzlers keine Gesprächsbereitschaft, dieser verweist auf den Innenminister. Doch von diesem ist keine Lösung zu erwarten, daher muss der Bundeskanzler eingreifen. Als ersten Schritt muss ein Abschiebestopp für Menschen in Ausbildung verhängt werden und darauf aufbauend zweitens eine Grundsatzregelung, die Abschiebungen während der Ausbildung verhindert und den Zugang zur Lehre für die Zukunft wieder ermöglicht“, fordert Anschober, der darauf verweist, dass der Druck für eine Lösung der Menschlichkeit und der wirtschaftlichen Vernunft täglich stärker wird.

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Endlich Gewalt gegen Frauen wirksam an den Ursachen bekämpfen

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 17. Jänner 2019

„Nicht der Geburtsort, sondern die verfehlte Einstellung von Tätern ist das entscheidende Problem. Und dagegen muss endlich gemeinsam wirkungsvoll auf der Basis von Vorschlägen der Gewaltschutzzentren und internationalen Empfehlungen vorgegangen werden“, fordert Oberösterreichs Integrations-Landesrat Rudi Anschober auf Basis der alarmierenden Anzahl an Gewaltfällen gegen Frauen endlich ein konsequentes Gegensteuern.

Die Zahlen sind dramatisch und in den letzten Jahren gestiegen: 2017 wurden 34 Frauen ermordet, 2018 bereits 41 und heuer wurden bereits 4 Frauen Opfer eines tödlichen Gewaltverbrechens. Die Statistik besagt: rund 75% der Täter kommen aus dem Bereich von Bekannten, 40% sogar direkt aus der Familie.

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Hochschullehrgang: „Fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Grundlagen für Lehrkräfte mit Fluchthintergrund“ (Teil 1: Basiskurs)

Ab September 2019 startet ein neuer Hochschullehrgang: „Fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Grundlagen für Lehrkräfte mit Fluchthintergrund“ – in Kooperation von der Pädagogischen Hochschule OÖ und der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz. Mit Unterstützung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober.

Der Hochschullehrgang wird für geflüchtete Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe, die ein facheinschlägiges Studium auf zumindest Bachelor-Niveau im Herkunftsland abgeschlossen haben, eingerichtet und besteht aus einem Basiskurs (Teil 1) und einem Aufbaukurs (Teil 2).

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Aufstand der Wirtschaft gegen die Abschiebung von Lehrlingen wird immer breiter

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 11. Jänner 2019

Bereits 1.137 Unternehmen unterstützen „Ausbildung statt Abschiebung“ – Beschlüsse mehrerer Wirtschaftskammern – Anschober-Appell an Mahrer

Prominente gegen AbschiebungAktuell gibt es in Österreich 15.353 offene Lehrstellen, davon 1.406 alleine in Oberösterreich (AMS, 12/2018). Der Lehrlingsmangel wird immer mehr zu einem zentralen Problem für die Wirtschaft. Viele Unternehmen sind existenzbedroht. Der Widerstand der Wirtschaft, gegen die Abschiebung von Lehrlingen und gegen das am 12. September 2018 erlassene Verbot für Asylwerbende eine Lehre in Mangelberufen zu beginnen, wird immer breiter.

Mehrere Wirtschaftskammern fassten bereits Beschlüsse, sich gegen die Abschiebung von Asylwerber/innen während der Lehrzeit zu engagieren: (mehr …)

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