Genauso unerträglich wie Klingers skandalöse Aussagen ist die Verweigerung der FPÖ, den Distanzierungsbeschluss der Landesregierung mitzutragen

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 2. September 2019

„Ich habe mit meinem heutigen Antrag in der oberösterreichischen Landesregierung eine Klarstellung durchgesetzt. Dass die klare Mehrheit in diesem Land und in dieser Landesregierung extremistische Verschwörungstheorien ablehnt, die Aussagen Klingers entschieden zurückweist und an alle politischen Mandatare appelliert, im Sinne des oö. Integrationsleitbildes auf Spaltung und Diskriminierung zu verzichten und ein gutes Miteinander aufbauend auf Respekt und Zusammenhalt zu leben. Weiters habe ich an Klinger direkt appelliert, seine Äußerungen zurückzunehmen und sich bei den Betroffenen dafür zu entschuldigen. Es ist gut, dass es dafür eine klare Mehrheit gegeben hat. Es ist aber erschütternd, dass diese Grundsätze von der FPÖ nicht mitgetragen wurden. Nun stellt sich daher jetzt endgültig die Frage, wie lange die ÖVP mit dieser FPÖ und mit diesem Geist noch koalieren will. Es braucht ein Ende der Koalition und einen Rücktritt Klingers – nicht erst wie bei Podgorschek ein Jahr nach dem Vorfall, sondern jetzt!“, fordert Integrationslandesrat Rudi Anschober.