OÖ Landespreis für Integration und Zusammenleben wurde verliehen – Preisgekrönte Projekte sind hervorragende Beispiele für gelungene Integrationsarbeit

Bildtext: Integrations-Landesrat Stefan Kaineder mit der Jury und allen Preisträger/innen des Landespreises
Foto: Land OÖ/Sabrina Liedl

Bereits zum dritten Mal wurde am Dienstag, 22. Juni der Landespreis für Integration und Zusammenleben verliehen. Engagierte Gemeinden und Initiativen sowie eine breite Allianz von Organisationen und der Zivilgesellschaft sind wesentlich für gelungene Integration. Der Preis würdigt großartiges Engagement und Leistungen in der Integrationsarbeit und soll auch andere ermutigen, sich für unsere Gesellschaft einzusetzen: „Die oberösterreichische Gesellschaft ist vielfältig und das birgt großes Potenzial. Mit der gemeinsamen Übung eines respektvollen Miteinanders können wir einen wichtigen Grundstein zur Potentialentfaltung legen. Gerade in Zeiten einer Pandemie ist es wichtig, Gelingendes eine Bühne zu bieten und zu zeigen, was es für tolle Projekte in unserem Land gibt“, so Landesrat Stefan Kaineder.

Der Landespreis für Integration und Zusammenleben wurde heuer in drei Kategorien an sechs Preisträger/innen vergeben. Die Hauptpreise bekamen jeweils 3.000 Euro, die Sonderpreise jeweils 2.000 Euro Preisgeld.

 

Preis für Innovation im Integrationsbereich

  • Hauptpreis: Verein IBUK, Projekt Lesetandem – Virtuelles Lesetandem lässt kein Kind zurück!
  • Sonderpreis: Stadtgemeinde Freistadt, Projekt Bildungsoffensive: Marktplatz außerschulische Bildungseinrichtungen

 

Preis für Nachhaltigkeit im Integrationsbereich

  • Hauptpreis: Institut für Interkulturelle Pädagogik, Projekt: Fit für die Schule
  • Sonderpreis: Stadtgemeinde Vöcklabruck, Projekt SPOKI International – Vöcklabrucker Sportprojekt für alle Kindergartenkinder

 

Preis für Zusammenleben

  • Hauptpreis: Verein Zukunftsraum Eferding; Projekt: All together
  • Sonderpreis: Spiegel Elternbildung, Projekt Ausbildung zur Leiterin einer interkulturellen Eltern-Kind-Gruppe


„Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die sich in Oberösterreich im Integrationsbereich engagieren und damit einen unverzichtbaren Beitrag zum gelungenen Zusammenleben in Österreich leisten. Die heurigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen mit ihren Projekten, dass Integration eine Bereicherung für alle Seiten sein kann und sein soll. Es erfüllt mich mit großer Freude, dass es in OÖ so viele tolle Integrationsprojekte gibt
“, so LR Kaineder abschließend.

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Weltflüchtlingstag 2021: Die Not der Geflüchteten darf nicht vergessen werden – Oberösterreich hat Platz

Andrea Mayrwöger, Landesrat Stefan Kaineder, Elisa Roth, Anja Krohmer, Jakob Foissner und Monika Weilguni (v.l.n.r.); Foto: Land OÖ/Simon Seher

„Wir alle kennen die schrecklichen Bilder aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln und die Szenen, die sich immer wieder auf dem Mittelmeer abspielen. Das seelische Leid, dass hier geflüchteten Menschen, darunter auch Kinder, angetan wird, ist ein Armutszeugnis für unser solidarisches Europa. Gerade zum Weltflüchtlingstag müssen wir uns diese schrecklichen Zustände wieder vor Augen führen und klar Haltung zeigen: es geht auch anders. Wir können und wollen helfen“, so Landesrat Stefan Kaineder, der die Entscheidungsträgerinnen und träger auch an deren christliche Grundhaltung erinnern möchte.

Landesrat Stefan Kaineder betont, dass die Grundversorgung des Landes OÖ freie Kapazitäten hat, um den schon in die Europäische Union geflüchteten Menschen – vor allem besonders Schutzbedürftigen – eine menschenwürdige Unterkunft und ein warmes Bett zu bieten. Oberösterreich zeichnet sich mit einem breiten Netzwerk an Ehrenamtlichen und der entsprechenden Infrastruktur zur Versorgung und Integration geflüchteter Menschen aus. Land, Gemeinden, zivilgesellschaftliche und kirchliche Initiativen ziehen in OÖ gemeinsam an einem Strang und sind bereit zu helfen.

17 Wochenenden haben Aktivistinnen und Aktivisten der „Seebrücke Linz und Umgebung“ in breiter Kooperation ein Protest- und Solidaritätscamp organisiert, mit dem Ziel auf die Missstände in den Flüchtlingslagern an den Außengrenzen EU-Europas aufmerksam zu machen. Auch in anderen Orten Oberösterreichs gibt es immer wieder Aktionen.

Bei einem Austausch zwischen Landesrat Stefan Kaineder und der Initiative „Seebrücke Linz und Umgebung“ im Vorfeld des Weltflüchtlingstages wurde abermals klar, dass es genügend engagierte Organisationen und Personen gibt, die das Leid der Menschen beenden wollen und den Geflüchteten einen sicheren Hafen bieten können und wollen. Als Dank und Unterstützung für Ihr Engagement spendete der für das Zusammenleben zuständige Landesrat Stefan Kaineder 500 Euro an die „Seebrücke Linz und Umgebung“.

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Integrationskonferenz des Landes Oberösterreich auch als Online-Veranstaltung ein voller Erfolg

Whatchado-Gründer und Keynote-Speaker Ali Mahlodji mit Integrations-Landesrat Stefan Kaineder

Am 18. Mai fand bereits zum 13. Mal die Integrationskonferenz des Landes Oberösterreich statt.  Mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Jugend und Bildung“ wurden Chancen und Herausforderungen beleuchtet. Als Keynote-Speaker fungierte Whatchado-Gründer Ali Mahlodji, der in seiner Rede auf die Möglichkeiten zur Potentialentfaltung einging. Der Andrang war enorm, über 200 Teilnehmer/innen waren online dabei.

Zusammenarbeit ist so wichtig, die Integrationskonferenz ist für diesen Bereich ein Leuchtturm-Projekt. Mit hochkarätigen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen wurde das System Bildung neu gedacht, denn nur gemeinsam können wir Zukunft gestalten. Mein großer Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Expertinnen und Experten und der Integrationsstelle OÖ, die diese Integrationskonferenz zu einem vollen Erfolg gemacht haben“, so Integrations-Landesrat Stefan Kaineder.

Die Integrationskonferenz gibt es auf dem YouTube-Kanal des Landes OÖ zum Nachsehen.

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Knapp 100 hochkarätige Einreichungen zum OÖ Landespreis für Integration

v.l.: Landesrat Stefan Kaineder, Landtagsabgeordnete Roswitha Bauer, Landtagsabgeordneter Wolfgang Hattmannsdorfer und Landtagsabgeordneter Michael Gruber nach der Jurysitzung zum OÖ Landespreis für Integration

Oberösterreich ist ein vielfältiges Land, in dem Integration aktiv gelebt und gestaltet wird. Daran arbeitet tagtäglich eine einzigartig breite Allianz von Organisationen und Zivilgesellschaft. Dies zeigt sich auch an den knapp 100 hochkarätigen Einreichungen zur Verleihung des Oberösterreichischen Landespreises für Integration. Mit dem Preis möchte das Land OÖ das Engagement von Gemeinden, Unternehmen, caritativen Organisationen, Vereinen und der Zivilgesellschaft im Bereich der Integration würdigen und positive Beispiele für gelungene Integration von Migrant/innen auszeichnen.

„Mit dem Preis möchten wir einerseits bestehende Leistungen würdigen und andererseits den Ansporn für weitere Aktivitäten geben und zeigen, welche positiven Auswirkungen gelungene Integration auf das Leben aller Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher hat. Die zahlreichen Einreichungen verdeutlichen, dass wir zusammenhalten, wenn es darauf ankommt“, so Landesrat Stefan Kaineder, der sich bei der Jury, bestehend aus Landtagsabgeordneten Wolfgang Hattmannsdorfer, Landtagsabgeordnete Roswitha Bauer und Landtagsabgeordneten Michael Gruber, herzlich bedankt.

Am 22. Juni werden die Preisträger/innen in einem feierlichen Rahmen gekrönt. Alle Informationen hierzu finden sich hier: https://www.integrationsstelle-ooe.at/Landespreis-fuer-Integration-und-Zusammenleben_DEU_HTML.htm

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Landesrechnungshofbericht zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund – Empfehlungen befinden sich bereits in Umsetzung

Die große Fluchtbewegung nach Österreich und Oberösterreich vor rund sechs Jahren stellte ganz Oberösterreich vor eine große Herausforderung. Damals ist es gelungen, für beinahe 20.000 Schutzsuchende menschenwürdige Quartiere zu schaffen. In der Integrationsarbeit hat man ab 2015 einen starken Fokus auf die Integration von Aslyberechtigten, subsidiär Schutzberechtigen und Drittstaatsangehörigen gelegt.

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Neue Förderrichtlinien: Gemeinden als wichtige Säule in der Integrationsarbeit bekommen praxisnahen und leichteren Zugang zu Fördermittel

Unterlage zur Pressekonferenz des Landes Oberösterreich mit Landesrat Stefan Kaineder zum Thema „Neue Förderrichtlinien: Gemeinden als wichtige Säule in der Integrationsarbeit bekommen praxisnahen und leichteren Zugang zu Fördermittel“ zum Herunterladen.

 

Die Gemeinden sind Drehscheibe des Zusammenlebens, denn Integration passiert vor Ort. Engagierte Gemeinden setzen aktiv auf Integrationsprozesse, die das Zusammenleben in all unserer Vielfalt stärken. Die Kommunalpolitiker/innen und Gemeindemitarbeiter/innen leisten hier tagtäglich wichtige und hochqualifizierte Arbeit. Gemeinde und Gesellschaft sind bunt und vielschichtig. Da wird am Stammtisch auch mal gestritten. Aber am Ende gilt der Grundsatz: Wir halten zusammen, wenn es drauf ankommt.

Immer wieder hat Oberösterreich in den vergangenen Jahrzehnten geholfen. Durch internationale Krisen und Kriege ist es zu Migrations- und Fluchtbewegungen gekommen. Die Gemeinden haben hier einen wesentlichen Anteil an der Integration der Zugewanderten geleistet. Zuletzt als Standort für Quartiere – Oberösterreichs Erfolgsstrategie der dezentralen Integration war nur dadurch möglich, dass eine große Mehrheit der Gemeinden bereit waren, Standort für ein Asylquartier zu bieten.

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OÖ-Integrationsressort übernimmt System zur Wirkungsmessung von Integrationsmaßnahmen vom Bund

Bei der heutigen Besprechung im Integrationsministerium tauschte sich Landesrat Stefan Kaineder mit Bundesministerin MMag.a Dr.in Susanne Raab unter anderem über das Indikatorenset des Bundes zur Wirkungsmessung von Integrationsmaßnahmen aus.

Das Integrationsmonitoring des Bundes ist schon seit einigen Jahren im Einsatz und erprobt, daher wird Landesrat Stefan Kaineder den Auftrag zur Implementierung in Oberösterreich geben. „Wie der Landesrechnungshof in seinem diese Woche veröffentlichten Prüfbericht attestiert, funktioniert die Integrationsarbeit im Land sehr gut. Vor allem angesichts der Herausforderung der Integration vieler geflüchteter Menschen nach den großen Flüchtlingsbewegungen 2015 und 2016. Oberösterreich hat in dieser schwierigen Situation Gewaltiges geleistet und gezeigt, dass unser Zusammenleben gut funktioniert. Das Integrationsressort setzte umfassende und vielfältige Maßnahmen zur Integration geflüchteter Menschen und nun vermehrt wieder zur Integration schon länger im Land lebender Menschen mit Migrationshintergrund. Um unsere Integrationsbemühungen besser überprüfbar und messbar zu machen, werden wir auch in Oberösterreich das bewährte Monitoringsystem des Bundes übernehmen und zum Einsatz bringen“, freut sich Landesrat Kaineder.

Weitere Themen waren die Bildung für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und die Schaffung erfolgreicher Bildungskarrieren in Österreich als Grundlage jedweder Integration.

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Erfolgsgeschichte – Asylwerber-Lehrling schließt Metallbautechniker-Lehre mit Auszeichnung ab

v.l.n.r.: Baumann-Glas-Lehrlingsbeauftragte Sabine Haslhofer-Mühlehner, Baumann-Glas-Geschäftsführer Mag. Michael Thauerböck, Schweißlehrling Landesrat Stefan Kaineder, Firmeninhaber Franz Baumann mit dem ausgezeichneten Metallbautechniker & Landesrat-Ausbilder Hayathollah Mohseini

Bei einem Besuch bei dem Baumgartenberger Glasfassadenhersteller Baumann Glas ließ sich Landesrat Stefan Kaineder von Hayatollah Mohseini zeigen, wie Metallstücke fachgerecht verschweißt werden. Der nunmehr asylberechtigte Hayatollah hat seine Lehre zum Metallbautechniker Ende letzten Jahres mit Auszeichnung abgeschlossen und steht dem Unternehmer Franz Baumann nun als Facharbeiter in einem Mangelberuf zur Verfügung.

Seit Hayatollah im Mai 2015 aus Afghanistan nach Österreich kam, hat er viel erreicht: Er lernte Deutsch, belegte als außerordentlicher Schüler einen Übergangslehrgang und arbeitete ehrenamtlich bei der Lebenshilfe in Perg mit. Im Februar 2017 startete der junge Mann seine Lehre zum Metallbautechniker, wobei er schon in der Berufsschule in Schärding mit ausgezeichneten Abschlüssen glänzen konnte und dieses nun mit dem ausgezeichneten Lehrabschluss krönte. „Ich schätze Hayatollahs handwerkliches Geschick, seine soziale Kompetenz und Aufgeschlossenheit. Er war sehr früh eine große Bereicherung für unseren Betrieb und ich bin froh, dass er auch nach abgeschlossener Lehre weiter im Betrieb bleibt“, sagt Unternehmer Franz Baumann, der weiß, wie schwer es ist, Lehrlinge und Facharbeiter für Metallbau zu bekommen.

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Trauriges Weihnachtsfest für Kinder in griechischen Flüchtlingslagern – Szenen einer gescheiterten Herbergssuche

„Die Bilder aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln sind einfach nicht zu ertragen. Kranke und traumatisierte Kinder müssen seit Monaten durch Schlamm und Dreck waten, um ihre Notdurft zu verrichten oder um sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Sie müssen in nassen und kalten Zelten mit dem Gefühl übernachten, nicht zu wissen wie es weitergehen wird. Das seelische Leid, das diesen Kindern angetan wird, ist ein Armutszeugnis für unser Europa. Auch in Österreich gibt es Verantwortungsträger, die es in der Hand hätten, zu helfen, das Leiden zu beenden und den vielen geschundenen Kindern eine Perspektive und Herberge zu geben. Die Zustände in den Flüchtlingslagern auf Lesbos schreien nach erster Hilfe!“, so Landesrat Stefan Kaineder, der die Entscheidungsträger auch an deren christliche Grundhaltung gerade an Weihnachten erinnern möchte. „Auch immer mehr Bürgermeister erhöhen nun den Druck und drücken mittlerweile ihren Unmut in Gemeinderesolutionen an jene Bundesregierungsmitglieder aus, die sich in dieser Angelegenheit nicht bewegen wollen“.

Landesrat Stefan Kaineder betont, dass die Grundversorgung des Landes OÖ freie Kapazitäten hat, um den schon in die Europäische Union geflüchteten Menschen – vor allem besonders Schutzbedürftigen – eine menschenwürdige Unterkunft und ein warmes Bett zu bieten. Außerdem wartet Oberösterreich mit einem breiten Netzwerk an Ehrenamtlichen und der entsprechenden Infrastruktur zur Versorgung und Integration geflüchteter Menschen auf.

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Verein ibuk startet Online-Training für Kinder mit Leseschwäche

Bildtext: v.l.: Geschäftsführerin Fatima Malic (Verein ibuk), Lesementorin Erika Volkmann, Vereinsobmann Sefa Yetkin und Landesrat Stefan Kaineder | Foto: Land OÖ

Online-Training für Kinder mit Leseschwäche

Seit 2010 geht der gemeinnützige Verein ibuk, Verein für interkulturelle Begegnung und Kulturvermittlung, mit dem Projekt „Lesetandem“ und rund 130 ehrenamtlichen Lesementorinnen und -mentoren in 22 Linzer Volksschulen, Horten und in die Volksschule Ansfelden. Mit „Lesetandem“ werden Kinder mit Leseschwäche bei der Verbesserung ihrer Lesekompetenz unterstützt. Dabei wird das sinnerfassende Lesen geübt und trainiert und die Freude am Lesen gesteigert. Eine Mentorin oder ein Mentor übernimmt ein „Lesepatenkind“ und liest mindestens ein Jahr lang mit dem Volksschulkind, einmal pro Woche für eine Stunde in der Schule oder im Hort.

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