Fremdenfeindliche und rassistische Angriffe auf Schülerinnen und Schüler müssen Weckruf sein

Landesrat Stefan Kaineder und die Integrationsexpertin Abena Twumasi aus dem Büro von Kaineder vereinbaren mit dem Bad Haller Bürgermeister Mag. Bernhard Ruf gemeinsame Initiativen und Maßnahmen gegen Fremdenfeindlichkeit auf kommunaler Ebene.

Fremdenfeindliche und rassistische Angriffe auf Schülerinnen und Schüler müssen Weckruf sein – Integrationsressort und Gemeinde Bad Hall setzen gemeinsam Maßnahmen

Die Berichte einer Lehrerin aus Bad Hall über rassistisch und fremdenfeindlich motivierte Anfeindungen gegenüber jungen Schülerinnen und Schülern lassen einen stumm und schockiert zurück. Für Landesrat Stefan Kaineder, der mit dem Integrationsressort für das gute Zusammenleben in Oberösterreich zuständig ist, ist das ein alarmierendes Signal und Weckruf, auf allen Ebenen für Zivilcourage und gegen Ausgrenzung aufzustehen: „Ich bin beeindruckt über den Mut von Bürgermeister Ruf, der sich nicht gescheut hat, dieses schwierige Thema in seiner Gemeindezeitung aufzunehmen und zu thematisieren. Die Gemeinde Bad Hall ist eine Vorzeigegemeinde, was Integration und Umgang mit geflüchteten Menschen und Migrantinnen und Migranten betrifft. Dabei haben er und die Gemeinde Bad Hall meine volle Unterstützung“, betont Landesrat Stefan Kaineder.

Bürgermeister Bernhard Ruf: „Die Vorfälle sind beschämend und auf das Schärfste zu verurteilen. Kindern, die unsere Sprache lernen und sich integrieren wollen, mit derartiger Respektlosigkeit zu begegnen, ist unterste Schublade und höchst verwerflich. Deshalb möchte ich an alle appellieren, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit offensiv entgegenzutreten – mit lautem Widerspruch, mit respektvollem Umgang und mit gelebter Nächstenliebe.“ (mehr …)

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„Don Camillo & Peppone“

Breakfast1 v.l.n.r.: Mag.a Gabriele Eder-Cakl (Katholische Kirche), Klimalandesrat Stefan Kaineder, Dr.in Charlotte Herman (Israelitische Kultusgemeinde), Beate Adam (Über den Tellerrand), Norbert Rainer (Klimabündnis OÖ), Asylwerber Rrubye Hussein (Über den Tellerrand), Binur Mustafi, BEd. (Vorsitzender der islamischen Religionsgemeinde) und Erzpriester Slaviša Božić (Serbisch – Orthodoxe Kirche).

Startschuss für Klimaschutzmatch zwischen Klimalandesrat Stefan Kaineder und Vertreter/innen der Religionsgemeinschaften in OÖ

„Don Camillo und Peppone“ ist der Namensgeber des Klimaschutzwettbewerbs im Rahmen der landesweiten Kampagne „Heute für Morgen – Klimaschutz JETZT!“ Klimaschutzlandesrat Stefan Kaineder und die Vertreter/innen der großen Religionsgemeinschaften duellieren sich in einem lustigen wie spannenden Match: Wer es wohl im Laufe eines Jahres schafft, mehr Ressourcen und CO2 zu sparen?

Die Teilnehmer/innen des Wettbewerbs, Erzpriester Slaviša Božić (Serbisch – Orthodoxe Kirche), Dr.in Charlotte Herman (Israelitische Kultusgemeinde), Pastoralamtsdirektorin Mag.a Gabriele Eder-Cakl in Vertretung von Bischof Dr. Manfred Scheuer (Katholische Kirche), Binur Mustafi, BEd. (Vorsitzender der islamischen Religionsgemeinde) und Klimaschutzlandesrat Stefan Kaineder übernehmen dabei eine Vorbildwirkung. Die Motivation CO2 zu sparen und bewusst mit den Ressourcen umzugehen, wird so auf eine spielerische Weise auch auf die Bevölkerung überspringen. Auf Einladung von Klimalandesrat Stefan Kaineder zu einem „permanent breakfast“ mit regionalen und biologischen Lebensmitteln aus der „Über den Tellerrand“-Küche von Beate Adam wurde mit den teilnehmenden Religionsgemeinschaften der Startschuss für das Klimaschutzmatch gegeben. (mehr …)

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Humanitäre Katastrophe in Moria – OÖ bereit zur Aufnahme von geflüchteten Menschen

Presseaussendung von Landesrat Stefan Kaineder, vom 14. September 2020

Aktuell sind alleine in Oberösterreich mehrere hundert Quartiersplätze für geflüchtete Menschen frei. In der gesamten Republik Österreich stehen ausreichend Plätze zur Verfügung. Landesrat Stefan Kaineder fordert die wesentlichen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger auf, bei der Lösung der humanitären Katastrophe im griechischen Moria mitzuwirken.

Landesrat Stefan Kaineder: „Gerade Oberösterreich hat seine Hausaufgaben seit 2015 gemacht und ist mit den umfangreichen Maßnahmen zur Integration geflüchteter Menschen Vorreiter. Wir können jetzt nicht wegsehen, nachdem eine humanitäre Katastrophe auf europäischen Boden da ist, die sich lange angebahnt hat. Jetzt sind vor allem der Bundeskanzler und der Innenminister am Zug, damit wir unserer menschlich-moralischen Verpflichtung der Aufnahme nachkommen können, wie dies zuletzt auch kirchliche Vertreter und große Teile der Zivilgesellschaft forderten. Zusammenhalten wenn es drauf ankommt – das können wir und haben dies schon oft gezeigt.“

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Türkiser Teil der Bundesregierung muss Eintreten für Europa der Menschenrechte und Humanität – Oberösterreich hat 700 freie Quartierplätze

Presseaussendung von Landesrat Stefan Kaineder, vom 11. September 2020

„In den letzten fünf Jahren haben wir in Oberösterreich Gewaltiges geleistet und gezeigt, dass unser Zusammenleben gut funktioniert“, so Landesrat Stefan Kaineder, der den tausenden Ehrenamtlichen, hauptamtlich Engagierten, caritativen Organisationen, Gemeinden, Vereinen, Schulen sowie Bildungsinstitutionen herzlich danken möchte. Gemeinsam mit den Gemeinden und der engagierten Beamtenschaft konnten zehntausende Menschen gut organisiert untergebracht werden. Tausenden Kinder und Jugendliche wurden von Beginn an, vor allem in den Kindergärten und Schulen, in unsere Gesellschaft integriert. Nun fordert Landesrat Kaineder ein Umdenken der Bundesregierung in der Frage zur Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und traumatisierten Familien, die im abgebrannten Flüchtlingslager im griechischen Moria ihr Dasein fristen müssen. (mehr …)

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