Erfolgsgeschichte – Asylwerber-Lehrling schließt Metallbautechniker-Lehre mit Auszeichnung ab

v.l.n.r.: Baumann-Glas-Lehrlingsbeauftragte Sabine Haslhofer-Mühlehner, Baumann-Glas-Geschäftsführer Mag. Michael Thauerböck, Schweißlehrling Landesrat Stefan Kaineder, Firmeninhaber Franz Baumann mit dem ausgezeichneten Metallbautechniker & Landesrat-Ausbilder Hayathollah Mohseini

Bei einem Besuch bei dem Baumgartenberger Glasfassadenhersteller Baumann Glas ließ sich Landesrat Stefan Kaineder von Hayatollah Mohseini zeigen, wie Metallstücke fachgerecht verschweißt werden. Der nunmehr asylberechtigte Hayatollah hat seine Lehre zum Metallbautechniker Ende letzten Jahres mit Auszeichnung abgeschlossen und steht dem Unternehmer Franz Baumann nun als Facharbeiter in einem Mangelberuf zur Verfügung.

Seit Hayatollah im Mai 2015 aus Afghanistan nach Österreich kam, hat er viel erreicht: Er lernte Deutsch, belegte als außerordentlicher Schüler einen Übergangslehrgang und arbeitete ehrenamtlich bei der Lebenshilfe in Perg mit. Im Februar 2017 startete der junge Mann seine Lehre zum Metallbautechniker, wobei er schon in der Berufsschule in Schärding mit ausgezeichneten Abschlüssen glänzen konnte und dieses nun mit dem ausgezeichneten Lehrabschluss krönte. „Ich schätze Hayatollahs handwerkliches Geschick, seine soziale Kompetenz und Aufgeschlossenheit. Er war sehr früh eine große Bereicherung für unseren Betrieb und ich bin froh, dass er auch nach abgeschlossener Lehre weiter im Betrieb bleibt“, sagt Unternehmer Franz Baumann, der weiß, wie schwer es ist, Lehrlinge und Facharbeiter für Metallbau zu bekommen.

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Trauriges Weihnachtsfest für Kinder in griechischen Flüchtlingslagern – Szenen einer gescheiterten Herbergssuche

„Die Bilder aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln sind einfach nicht zu ertragen. Kranke und traumatisierte Kinder müssen seit Monaten durch Schlamm und Dreck waten, um ihre Notdurft zu verrichten oder um sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Sie müssen in nassen und kalten Zelten mit dem Gefühl übernachten, nicht zu wissen wie es weitergehen wird. Das seelische Leid, das diesen Kindern angetan wird, ist ein Armutszeugnis für unser Europa. Auch in Österreich gibt es Verantwortungsträger, die es in der Hand hätten, zu helfen, das Leiden zu beenden und den vielen geschundenen Kindern eine Perspektive und Herberge zu geben. Die Zustände in den Flüchtlingslagern auf Lesbos schreien nach erster Hilfe!“, so Landesrat Stefan Kaineder, der die Entscheidungsträger auch an deren christliche Grundhaltung gerade an Weihnachten erinnern möchte. „Auch immer mehr Bürgermeister erhöhen nun den Druck und drücken mittlerweile ihren Unmut in Gemeinderesolutionen an jene Bundesregierungsmitglieder aus, die sich in dieser Angelegenheit nicht bewegen wollen“.

Landesrat Stefan Kaineder betont, dass die Grundversorgung des Landes OÖ freie Kapazitäten hat, um den schon in die Europäische Union geflüchteten Menschen – vor allem besonders Schutzbedürftigen – eine menschenwürdige Unterkunft und ein warmes Bett zu bieten. Außerdem wartet Oberösterreich mit einem breiten Netzwerk an Ehrenamtlichen und der entsprechenden Infrastruktur zur Versorgung und Integration geflüchteter Menschen auf.

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Verein ibuk startet Online-Training für Kinder mit Leseschwäche

Bildtext: v.l.: Geschäftsführerin Fatima Malic (Verein ibuk), Lesementorin Erika Volkmann, Vereinsobmann Sefa Yetkin und Landesrat Stefan Kaineder | Foto: Land OÖ

Online-Training für Kinder mit Leseschwäche

Seit 2010 geht der gemeinnützige Verein ibuk, Verein für interkulturelle Begegnung und Kulturvermittlung, mit dem Projekt „Lesetandem“ und rund 130 ehrenamtlichen Lesementorinnen und -mentoren in 22 Linzer Volksschulen, Horten und in die Volksschule Ansfelden. Mit „Lesetandem“ werden Kinder mit Leseschwäche bei der Verbesserung ihrer Lesekompetenz unterstützt. Dabei wird das sinnerfassende Lesen geübt und trainiert und die Freude am Lesen gesteigert. Eine Mentorin oder ein Mentor übernimmt ein „Lesepatenkind“ und liest mindestens ein Jahr lang mit dem Volksschulkind, einmal pro Woche für eine Stunde in der Schule oder im Hort.

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Unwürdige Zustände auf der Insel Lesbos: „Lassen Sie uns Hilfe leisten, Herr Bundeskanzler!“

Die Zustände in griechischen Flüchtlingslagern wachsen sich mittlerweile zu einer humanitären Katastrophe aus.

Bereits im Sommer nach den verheerenden Bränden und der völligen Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria auf der Insel Lesbos in Griechenland forderte Landesrat Stefan Kaineder den Innenminister und Bundeskanzler auf, Familien und Kinder aus diesen untragbaren und unmenschlichen Zuständen zu retten. Schon damals zeigte Kaineder auf: „Auf europäischem Boden sollte niemand seine Kinder auf nacktem Asphalt in den Schlaf wiegen müssen. Das entspricht weder dem europäischen Gedanken noch einer christlichen Grundeinstellung, derer wir uns in Europa rühmen.“

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Integrationsressort startet Info-Offensive zu Corona-Testungen

Für die morgen startenden Antigen-Corona-Testmöglichkeiten in ganz Oberösterreich hat das Integrationsressort des Landes Oberösterreich eine breit angelegte Informationsoffensive gestartet.

Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu informieren und zur Teilnahme aufzurufen. Gesetzt wird dazu auf eine breite Zusammenarbeit mit wichtigen Akteur/innen. Allen voran: Migrantische Vereine, Grundversorgungsquartiere des Landes OÖ, dem Österreichischen Integrationsfonds und weiteren Kooperationspartner/innen in der Integrationsarbeit. So erhielten über 3.600 Einzelpersonen und Multiplikator/innen mehrsprachige Informationen via SMS zur Weiterleitung und Streuung. Äußerst bemühte migrantische Vereine gehen sogar noch einen Schritt weiter und rufen via Videobotschaften und Beiträgen in den sozialen Medien sowie über Messengerdienste ihre Mitmenschen dazu auf, sich testen zu lassen.

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Fremdenfeindliche und rassistische Angriffe auf Schülerinnen und Schüler müssen Weckruf sein

Landesrat Stefan Kaineder und die Integrationsexpertin Abena Twumasi aus dem Büro von Kaineder vereinbaren mit dem Bad Haller Bürgermeister Mag. Bernhard Ruf gemeinsame Initiativen und Maßnahmen gegen Fremdenfeindlichkeit auf kommunaler Ebene.

Fremdenfeindliche und rassistische Angriffe auf Schülerinnen und Schüler müssen Weckruf sein – Integrationsressort und Gemeinde Bad Hall setzen gemeinsam Maßnahmen

Die Berichte einer Lehrerin aus Bad Hall über rassistisch und fremdenfeindlich motivierte Anfeindungen gegenüber jungen Schülerinnen und Schülern lassen einen stumm und schockiert zurück. Für Landesrat Stefan Kaineder, der mit dem Integrationsressort für das gute Zusammenleben in Oberösterreich zuständig ist, ist das ein alarmierendes Signal und Weckruf, auf allen Ebenen für Zivilcourage und gegen Ausgrenzung aufzustehen: „Ich bin beeindruckt über den Mut von Bürgermeister Ruf, der sich nicht gescheut hat, dieses schwierige Thema in seiner Gemeindezeitung aufzunehmen und zu thematisieren. Die Gemeinde Bad Hall ist eine Vorzeigegemeinde, was Integration und Umgang mit geflüchteten Menschen und Migrantinnen und Migranten betrifft. Dabei haben er und die Gemeinde Bad Hall meine volle Unterstützung“, betont Landesrat Stefan Kaineder.

Bürgermeister Bernhard Ruf: „Die Vorfälle sind beschämend und auf das Schärfste zu verurteilen. Kindern, die unsere Sprache lernen und sich integrieren wollen, mit derartiger Respektlosigkeit zu begegnen, ist unterste Schublade und höchst verwerflich. Deshalb möchte ich an alle appellieren, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit offensiv entgegenzutreten – mit lautem Widerspruch, mit respektvollem Umgang und mit gelebter Nächstenliebe.“ (mehr …)

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„Don Camillo & Peppone“

Breakfast1 v.l.n.r.: Mag.a Gabriele Eder-Cakl (Katholische Kirche), Klimalandesrat Stefan Kaineder, Dr.in Charlotte Herman (Israelitische Kultusgemeinde), Beate Adam (Über den Tellerrand), Norbert Rainer (Klimabündnis OÖ), Asylwerber Rrubye Hussein (Über den Tellerrand), Binur Mustafi, BEd. (Vorsitzender der islamischen Religionsgemeinde) und Erzpriester Slaviša Božić (Serbisch – Orthodoxe Kirche).

Startschuss für Klimaschutzmatch zwischen Klimalandesrat Stefan Kaineder und Vertreter/innen der Religionsgemeinschaften in OÖ

„Don Camillo und Peppone“ ist der Namensgeber des Klimaschutzwettbewerbs im Rahmen der landesweiten Kampagne „Heute für Morgen – Klimaschutz JETZT!“ Klimaschutzlandesrat Stefan Kaineder und die Vertreter/innen der großen Religionsgemeinschaften duellieren sich in einem lustigen wie spannenden Match: Wer es wohl im Laufe eines Jahres schafft, mehr Ressourcen und CO2 zu sparen?

Die Teilnehmer/innen des Wettbewerbs, Erzpriester Slaviša Božić (Serbisch – Orthodoxe Kirche), Dr.in Charlotte Herman (Israelitische Kultusgemeinde), Pastoralamtsdirektorin Mag.a Gabriele Eder-Cakl in Vertretung von Bischof Dr. Manfred Scheuer (Katholische Kirche), Binur Mustafi, BEd. (Vorsitzender der islamischen Religionsgemeinde) und Klimaschutzlandesrat Stefan Kaineder übernehmen dabei eine Vorbildwirkung. Die Motivation CO2 zu sparen und bewusst mit den Ressourcen umzugehen, wird so auf eine spielerische Weise auch auf die Bevölkerung überspringen. Auf Einladung von Klimalandesrat Stefan Kaineder zu einem „permanent breakfast“ mit regionalen und biologischen Lebensmitteln aus der „Über den Tellerrand“-Küche von Beate Adam wurde mit den teilnehmenden Religionsgemeinschaften der Startschuss für das Klimaschutzmatch gegeben. (mehr …)

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Moria: Humanitäre Katastrophe in Europa

Migrationsforscherin der WU Wien Dr.in Judith Kohlenberger, Landesrat Stefan Kaineder und Nicole Sonnleitner von ZusammenHelfen in Oberösterreich auf dem Weg zur Pressekonferenz.

Pressekonferenz mit Landesrat Stefan Kaineder, Dr.in Judith Kohlenberger (Wirtschaftsuniversität Wien) und Nicole Sonnleitner (ZusammenHelfen in Oberösterreich) vom 25. September 2020

Moria: Humanitäre Katastrophe in Europa – Oberösterreich hat Platz, Menschlichkeit und Expertise, um bei der Bewältigung der Krise zu helfen – Aktuelle Infos zur Grundversorgung in OÖ

„Täglich erreichen uns schreckliche Bilder aus Lesbos. Als Vater von drei Kindern ist die Vorstellung, dass rund um das ehemalige Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos, hunderte Familien mit ihren Kindern am Straßenrand eisige Nächte verbringen müssen, fast unerträglich. Auf europäischem Boden sollte niemand seine Kinder auf nacktem Asphalt in den Schlaf wiegen müssen. Manchmal scheint es, als würden auf dem Rücken von Minderjährigen politische Grabenkämpfe ausgetragen. Das entspricht aber weder dem europäischen Gedanken noch einer christlich-sozialen Grundeinstellung, derer sich viele in Europa rühmen. Seitens der Grundversorgung des Landes OÖ haben wir freie Kapazitäten, um den schon in die Europäische Union geflüchteten Menschen – vor allem besonders Schutzbedürftigen – eine sichere Unterkunft zu bieten. Damit wir unsere vorhandenen Ressourcen zur Verfügung stellen können, braucht es endlich entsprechende Entscheidungen“, kritisiert Landesrat Stefan Kaineder. (mehr …)

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Humanitäre Katastrophe in Moria – OÖ bereit zur Aufnahme von geflüchteten Menschen

Presseaussendung von Landesrat Stefan Kaineder, vom 14. September 2020

Aktuell sind alleine in Oberösterreich mehrere hundert Quartiersplätze für geflüchtete Menschen frei. In der gesamten Republik Österreich stehen ausreichend Plätze zur Verfügung. Landesrat Stefan Kaineder fordert die wesentlichen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger auf, bei der Lösung der humanitären Katastrophe im griechischen Moria mitzuwirken.

Landesrat Stefan Kaineder: „Gerade Oberösterreich hat seine Hausaufgaben seit 2015 gemacht und ist mit den umfangreichen Maßnahmen zur Integration geflüchteter Menschen Vorreiter. Wir können jetzt nicht wegsehen, nachdem eine humanitäre Katastrophe auf europäischen Boden da ist, die sich lange angebahnt hat. Jetzt sind vor allem der Bundeskanzler und der Innenminister am Zug, damit wir unserer menschlich-moralischen Verpflichtung der Aufnahme nachkommen können, wie dies zuletzt auch kirchliche Vertreter und große Teile der Zivilgesellschaft forderten. Zusammenhalten wenn es drauf ankommt – das können wir und haben dies schon oft gezeigt.“

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Türkiser Teil der Bundesregierung muss Eintreten für Europa der Menschenrechte und Humanität – Oberösterreich hat 700 freie Quartierplätze

Presseaussendung von Landesrat Stefan Kaineder, vom 11. September 2020

„In den letzten fünf Jahren haben wir in Oberösterreich Gewaltiges geleistet und gezeigt, dass unser Zusammenleben gut funktioniert“, so Landesrat Stefan Kaineder, der den tausenden Ehrenamtlichen, hauptamtlich Engagierten, caritativen Organisationen, Gemeinden, Vereinen, Schulen sowie Bildungsinstitutionen herzlich danken möchte. Gemeinsam mit den Gemeinden und der engagierten Beamtenschaft konnten zehntausende Menschen gut organisiert untergebracht werden. Tausenden Kinder und Jugendliche wurden von Beginn an, vor allem in den Kindergärten und Schulen, in unsere Gesellschaft integriert. Nun fordert Landesrat Kaineder ein Umdenken der Bundesregierung in der Frage zur Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und traumatisierten Familien, die im abgebrannten Flüchtlingslager im griechischen Moria ihr Dasein fristen müssen. (mehr …)

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