Knapp 100 hochkarätige Einreichungen zum OÖ Landespreis für Integration

v.l.: Landesrat Stefan Kaineder, Landtagsabgeordnete Roswitha Bauer, Landtagsabgeordneter Wolfgang Hattmannsdorfer und Landtagsabgeordneter Michael Gruber nach der Jurysitzung zum OÖ Landespreis für Integration

Oberösterreich ist ein vielfältiges Land, in dem Integration aktiv gelebt und gestaltet wird. Daran arbeitet tagtäglich eine einzigartig breite Allianz von Organisationen und Zivilgesellschaft. Dies zeigt sich auch an den knapp 100 hochkarätigen Einreichungen zur Verleihung des Oberösterreichischen Landespreises für Integration. Mit dem Preis möchte das Land OÖ das Engagement von Gemeinden, Unternehmen, caritativen Organisationen, Vereinen und der Zivilgesellschaft im Bereich der Integration würdigen und positive Beispiele für gelungene Integration von Migrant/innen auszeichnen.

„Mit dem Preis möchten wir einerseits bestehende Leistungen würdigen und andererseits den Ansporn für weitere Aktivitäten geben und zeigen, welche positiven Auswirkungen gelungene Integration auf das Leben aller Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher hat. Die zahlreichen Einreichungen verdeutlichen, dass wir zusammenhalten, wenn es darauf ankommt“, so Landesrat Stefan Kaineder, der sich bei der Jury, bestehend aus Landtagsabgeordneten Wolfgang Hattmannsdorfer, Landtagsabgeordnete Roswitha Bauer und Landtagsabgeordneten Michael Gruber, herzlich bedankt.

Am 22. Juni werden die Preisträger/innen in einem feierlichen Rahmen gekrönt. Alle Informationen hierzu finden sich hier: https://www.integrationsstelle-ooe.at/Landespreis-fuer-Integration-und-Zusammenleben_DEU_HTML.htm

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Landesrechnungshofbericht zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund – Empfehlungen befinden sich bereits in Umsetzung

Die große Fluchtbewegung nach Österreich und Oberösterreich vor rund sechs Jahren stellte ganz Oberösterreich vor eine große Herausforderung. Damals ist es gelungen, für beinahe 20.000 Schutzsuchende menschenwürdige Quartiere zu schaffen. In der Integrationsarbeit hat man ab 2015 einen starken Fokus auf die Integration von Aslyberechtigten, subsidiär Schutzberechtigen und Drittstaatsangehörigen gelegt.

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Neue Förderrichtlinien: Gemeinden als wichtige Säule in der Integrationsarbeit bekommen praxisnahen und leichteren Zugang zu Fördermittel

Unterlage zur Pressekonferenz des Landes Oberösterreich mit Landesrat Stefan Kaineder zum Thema „Neue Förderrichtlinien: Gemeinden als wichtige Säule in der Integrationsarbeit bekommen praxisnahen und leichteren Zugang zu Fördermittel“ zum Herunterladen.

 

Die Gemeinden sind Drehscheibe des Zusammenlebens, denn Integration passiert vor Ort. Engagierte Gemeinden setzen aktiv auf Integrationsprozesse, die das Zusammenleben in all unserer Vielfalt stärken. Die Kommunalpolitiker/innen und Gemeindemitarbeiter/innen leisten hier tagtäglich wichtige und hochqualifizierte Arbeit. Gemeinde und Gesellschaft sind bunt und vielschichtig. Da wird am Stammtisch auch mal gestritten. Aber am Ende gilt der Grundsatz: Wir halten zusammen, wenn es drauf ankommt.

Immer wieder hat Oberösterreich in den vergangenen Jahrzehnten geholfen. Durch internationale Krisen und Kriege ist es zu Migrations- und Fluchtbewegungen gekommen. Die Gemeinden haben hier einen wesentlichen Anteil an der Integration der Zugewanderten geleistet. Zuletzt als Standort für Quartiere – Oberösterreichs Erfolgsstrategie der dezentralen Integration war nur dadurch möglich, dass eine große Mehrheit der Gemeinden bereit waren, Standort für ein Asylquartier zu bieten.

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OÖ-Integrationsressort übernimmt System zur Wirkungsmessung von Integrationsmaßnahmen vom Bund

Bei der heutigen Besprechung im Integrationsministerium tauschte sich Landesrat Stefan Kaineder mit Bundesministerin MMag.a Dr.in Susanne Raab unter anderem über das Indikatorenset des Bundes zur Wirkungsmessung von Integrationsmaßnahmen aus.

Das Integrationsmonitoring des Bundes ist schon seit einigen Jahren im Einsatz und erprobt, daher wird Landesrat Stefan Kaineder den Auftrag zur Implementierung in Oberösterreich geben. „Wie der Landesrechnungshof in seinem diese Woche veröffentlichten Prüfbericht attestiert, funktioniert die Integrationsarbeit im Land sehr gut. Vor allem angesichts der Herausforderung der Integration vieler geflüchteter Menschen nach den großen Flüchtlingsbewegungen 2015 und 2016. Oberösterreich hat in dieser schwierigen Situation Gewaltiges geleistet und gezeigt, dass unser Zusammenleben gut funktioniert. Das Integrationsressort setzte umfassende und vielfältige Maßnahmen zur Integration geflüchteter Menschen und nun vermehrt wieder zur Integration schon länger im Land lebender Menschen mit Migrationshintergrund. Um unsere Integrationsbemühungen besser überprüfbar und messbar zu machen, werden wir auch in Oberösterreich das bewährte Monitoringsystem des Bundes übernehmen und zum Einsatz bringen“, freut sich Landesrat Kaineder.

Weitere Themen waren die Bildung für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und die Schaffung erfolgreicher Bildungskarrieren in Österreich als Grundlage jedweder Integration.

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Erfolgsgeschichte – Asylwerber-Lehrling schließt Metallbautechniker-Lehre mit Auszeichnung ab

v.l.n.r.: Baumann-Glas-Lehrlingsbeauftragte Sabine Haslhofer-Mühlehner, Baumann-Glas-Geschäftsführer Mag. Michael Thauerböck, Schweißlehrling Landesrat Stefan Kaineder, Firmeninhaber Franz Baumann mit dem ausgezeichneten Metallbautechniker & Landesrat-Ausbilder Hayathollah Mohseini

Bei einem Besuch bei dem Baumgartenberger Glasfassadenhersteller Baumann Glas ließ sich Landesrat Stefan Kaineder von Hayatollah Mohseini zeigen, wie Metallstücke fachgerecht verschweißt werden. Der nunmehr asylberechtigte Hayatollah hat seine Lehre zum Metallbautechniker Ende letzten Jahres mit Auszeichnung abgeschlossen und steht dem Unternehmer Franz Baumann nun als Facharbeiter in einem Mangelberuf zur Verfügung.

Seit Hayatollah im Mai 2015 aus Afghanistan nach Österreich kam, hat er viel erreicht: Er lernte Deutsch, belegte als außerordentlicher Schüler einen Übergangslehrgang und arbeitete ehrenamtlich bei der Lebenshilfe in Perg mit. Im Februar 2017 startete der junge Mann seine Lehre zum Metallbautechniker, wobei er schon in der Berufsschule in Schärding mit ausgezeichneten Abschlüssen glänzen konnte und dieses nun mit dem ausgezeichneten Lehrabschluss krönte. „Ich schätze Hayatollahs handwerkliches Geschick, seine soziale Kompetenz und Aufgeschlossenheit. Er war sehr früh eine große Bereicherung für unseren Betrieb und ich bin froh, dass er auch nach abgeschlossener Lehre weiter im Betrieb bleibt“, sagt Unternehmer Franz Baumann, der weiß, wie schwer es ist, Lehrlinge und Facharbeiter für Metallbau zu bekommen.

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Trauriges Weihnachtsfest für Kinder in griechischen Flüchtlingslagern – Szenen einer gescheiterten Herbergssuche

„Die Bilder aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln sind einfach nicht zu ertragen. Kranke und traumatisierte Kinder müssen seit Monaten durch Schlamm und Dreck waten, um ihre Notdurft zu verrichten oder um sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Sie müssen in nassen und kalten Zelten mit dem Gefühl übernachten, nicht zu wissen wie es weitergehen wird. Das seelische Leid, das diesen Kindern angetan wird, ist ein Armutszeugnis für unser Europa. Auch in Österreich gibt es Verantwortungsträger, die es in der Hand hätten, zu helfen, das Leiden zu beenden und den vielen geschundenen Kindern eine Perspektive und Herberge zu geben. Die Zustände in den Flüchtlingslagern auf Lesbos schreien nach erster Hilfe!“, so Landesrat Stefan Kaineder, der die Entscheidungsträger auch an deren christliche Grundhaltung gerade an Weihnachten erinnern möchte. „Auch immer mehr Bürgermeister erhöhen nun den Druck und drücken mittlerweile ihren Unmut in Gemeinderesolutionen an jene Bundesregierungsmitglieder aus, die sich in dieser Angelegenheit nicht bewegen wollen“.

Landesrat Stefan Kaineder betont, dass die Grundversorgung des Landes OÖ freie Kapazitäten hat, um den schon in die Europäische Union geflüchteten Menschen – vor allem besonders Schutzbedürftigen – eine menschenwürdige Unterkunft und ein warmes Bett zu bieten. Außerdem wartet Oberösterreich mit einem breiten Netzwerk an Ehrenamtlichen und der entsprechenden Infrastruktur zur Versorgung und Integration geflüchteter Menschen auf.

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Verein ibuk startet Online-Training für Kinder mit Leseschwäche

Bildtext: v.l.: Geschäftsführerin Fatima Malic (Verein ibuk), Lesementorin Erika Volkmann, Vereinsobmann Sefa Yetkin und Landesrat Stefan Kaineder | Foto: Land OÖ

Online-Training für Kinder mit Leseschwäche

Seit 2010 geht der gemeinnützige Verein ibuk, Verein für interkulturelle Begegnung und Kulturvermittlung, mit dem Projekt „Lesetandem“ und rund 130 ehrenamtlichen Lesementorinnen und -mentoren in 22 Linzer Volksschulen, Horten und in die Volksschule Ansfelden. Mit „Lesetandem“ werden Kinder mit Leseschwäche bei der Verbesserung ihrer Lesekompetenz unterstützt. Dabei wird das sinnerfassende Lesen geübt und trainiert und die Freude am Lesen gesteigert. Eine Mentorin oder ein Mentor übernimmt ein „Lesepatenkind“ und liest mindestens ein Jahr lang mit dem Volksschulkind, einmal pro Woche für eine Stunde in der Schule oder im Hort.

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Unwürdige Zustände auf der Insel Lesbos: „Lassen Sie uns Hilfe leisten, Herr Bundeskanzler!“

Die Zustände in griechischen Flüchtlingslagern wachsen sich mittlerweile zu einer humanitären Katastrophe aus.

Bereits im Sommer nach den verheerenden Bränden und der völligen Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria auf der Insel Lesbos in Griechenland forderte Landesrat Stefan Kaineder den Innenminister und Bundeskanzler auf, Familien und Kinder aus diesen untragbaren und unmenschlichen Zuständen zu retten. Schon damals zeigte Kaineder auf: „Auf europäischem Boden sollte niemand seine Kinder auf nacktem Asphalt in den Schlaf wiegen müssen. Das entspricht weder dem europäischen Gedanken noch einer christlichen Grundeinstellung, derer wir uns in Europa rühmen.“

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Integrationsressort startet Info-Offensive zu Corona-Testungen

Für die morgen startenden Antigen-Corona-Testmöglichkeiten in ganz Oberösterreich hat das Integrationsressort des Landes Oberösterreich eine breit angelegte Informationsoffensive gestartet.

Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu informieren und zur Teilnahme aufzurufen. Gesetzt wird dazu auf eine breite Zusammenarbeit mit wichtigen Akteur/innen. Allen voran: Migrantische Vereine, Grundversorgungsquartiere des Landes OÖ, dem Österreichischen Integrationsfonds und weiteren Kooperationspartner/innen in der Integrationsarbeit. So erhielten über 3.600 Einzelpersonen und Multiplikator/innen mehrsprachige Informationen via SMS zur Weiterleitung und Streuung. Äußerst bemühte migrantische Vereine gehen sogar noch einen Schritt weiter und rufen via Videobotschaften und Beiträgen in den sozialen Medien sowie über Messengerdienste ihre Mitmenschen dazu auf, sich testen zu lassen.

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Fremdenfeindliche und rassistische Angriffe auf Schülerinnen und Schüler müssen Weckruf sein

Landesrat Stefan Kaineder und die Integrationsexpertin Abena Twumasi aus dem Büro von Kaineder vereinbaren mit dem Bad Haller Bürgermeister Mag. Bernhard Ruf gemeinsame Initiativen und Maßnahmen gegen Fremdenfeindlichkeit auf kommunaler Ebene.

Fremdenfeindliche und rassistische Angriffe auf Schülerinnen und Schüler müssen Weckruf sein – Integrationsressort und Gemeinde Bad Hall setzen gemeinsam Maßnahmen

Die Berichte einer Lehrerin aus Bad Hall über rassistisch und fremdenfeindlich motivierte Anfeindungen gegenüber jungen Schülerinnen und Schülern lassen einen stumm und schockiert zurück. Für Landesrat Stefan Kaineder, der mit dem Integrationsressort für das gute Zusammenleben in Oberösterreich zuständig ist, ist das ein alarmierendes Signal und Weckruf, auf allen Ebenen für Zivilcourage und gegen Ausgrenzung aufzustehen: „Ich bin beeindruckt über den Mut von Bürgermeister Ruf, der sich nicht gescheut hat, dieses schwierige Thema in seiner Gemeindezeitung aufzunehmen und zu thematisieren. Die Gemeinde Bad Hall ist eine Vorzeigegemeinde, was Integration und Umgang mit geflüchteten Menschen und Migrantinnen und Migranten betrifft. Dabei haben er und die Gemeinde Bad Hall meine volle Unterstützung“, betont Landesrat Stefan Kaineder.

Bürgermeister Bernhard Ruf: „Die Vorfälle sind beschämend und auf das Schärfste zu verurteilen. Kindern, die unsere Sprache lernen und sich integrieren wollen, mit derartiger Respektlosigkeit zu begegnen, ist unterste Schublade und höchst verwerflich. Deshalb möchte ich an alle appellieren, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit offensiv entgegenzutreten – mit lautem Widerspruch, mit respektvollem Umgang und mit gelebter Nächstenliebe.“ (mehr …)

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