Entlastung des Gesundheitssystems durch top ausgebildete Migrant/innen möglich

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Stefan Kaineder, vom 8. April 2020

Entlastung des angespannten Gesundheitssystems durch top ausgebildete Migrant/innen möglich

In Oberösterreich leben sehr viele hochqualifizierte Migrant/innen, die in unterschiedlichen Berufen ein ausländisches Diplom bzw. eine in ihrem Heimatland erworbene mittlere bis hohe Ausbildung im Gesundheitsbereich besitzen. Einige davon verfügen über eine abgeschlossene Qualifizierung in den Berufen Humanmedizin, Zahnmedizin, Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger/in sowie Pflege- und Pflegefachassistenz. Damit diese Menschen in Österreich ihre erlernten Berufe ausüben dürfen, gibt es hohe bürokratische Hürden für die Betroffenen zu überwinden, sodass eine Anerkennung der im Ausland abgeschlossenen Ausbildung die Migrant/innen viel zu lang von einer Berufsausübung fernhält.

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Initiative „BLEIB DAHEIM!“ vernetzt Freiwillige mit Hilfsbedürftigen

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Stefan Kaineder, vom 31. März 2020

Integrationsnetzwerk ZusammenHelfen in OÖ und unzählige Engagierte packen mit an

Seit einigen Tagen gibt es die oberösterreichweite Initiative „BLEIB DAHEIM!“ über die youtoo.help-App: Diese App bringt auf digitalem Weg freiwillig Engagierte mit Älteren und Menschen in Quarantäne zusammen, die sich über eine Unterstützung freuen. Engagierte können sich in „Helpgroups“ eintragen, die nach Bezirken organisiert sind. Nach der Anmeldung sind alle möglichen Tätigkeiten einsehbar, die in der Umgebung gefragt sind. Dabei sind es aber nicht nur Haushaltsbesorgungen, sondern zum Beispiel auch Telefongespräche, um auf diese Weise für die Menschen in der Isolation bzw. Quarantäne da zu sein.

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Wir helfen zusammen wenn‘s drauf ankommt – das ist unser Oberösterreich!

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Stefan Kaineder, vom 20. März 2020

OÖ Integrationsnetzwerk mit unzähligen Freiwilligen hilft bei Bewältigung der Coronakrise

Das von der Integrationsstelle des Landes OÖ mitfinanzierte Projekt der Volkshilfe „Wohnen im Dialog“, das an neun Standorten normalerweise Unterstützung für das gelingende Zusammenleben aller im Wohngebiet lebenden Menschen bietet, wird nun zur Drehscheibe rund um die Organisation von Einkäufen und die Betreuung von Hochrisikopersonen durch Freiwillige. Gerade ältere, erkrankte oder behinderte Personen müssen besonders vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden. Mit dieser organisierten Nachbarschaftshilfe kann in Schwertberg, Vöcklabruck, Wels, Traun, Bad Ischl, Braunau, Ried und Steyr garantiert werden, dass möglichst wenige Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

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Im Angesicht der Krise Schutz bieten

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Stefan Kaineder und Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer, vom 17. März 2020

Integrations-Landesrat Kaineder und Sozial-Landesrätin Gerstorfer ermöglichen weitere Frauenhausplätze

In der aktuellen Lage durch die Maßnahmen zur Eindämmung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entstehen durch den längerfristigen Aufenthalt zuhause ungewohnte Situationen in Familien.

Diese führen bisweilen zu Spannungen und leider auch in einigen Fällen zu häuslicher Gewalt, wissen Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer und Integrations-Landesrat Stefan Kaineder. (mehr …)

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2. Gemeindeintegrationskonferenz mit neuen Inputs aus Wissenschaft und Praxis

Presseaussendung von Landesrat Stefan Kaineder, vom 4. März 2020

Am 3. März lud Landesrat Kaineder zur „2. Gemeindeintegrationskonferenz“ ins Linzer Landhaus ein.

Eine Vielzahl von Gemeindepolitiker/innen und Funktionsträger/innen auf Gemeindeebene nahmen an der Konferenz teil. Bei der Abendveranstaltung für die Kommunalpolitik wurde aufgezeigt, wie Teilhabe und Mitgestaltung in einer vielfältigen Gesellschaft funktionieren können.

Landesrat Kaineder gab einen Einblick in die aktuellen Tätigkeiten des Integrationsressorts und stellte den Partizipationsschwerpunkt für die türkischstämmige Community in OÖ vor. Ihm folgte Univ.-Prof. Dr. Erol Yıldız mit seinem Fachvortrag, wie Zugänge zu migrantischen Bevölkerungsgruppen seitens der Gemeinde geschaffen werden können. Die Stadtgemeinden Bad Hall, Grieskirchen und Bad Ischl dienten als Good-Practice-Beispiele und berichteten über ihre laufenden Integrationsprozesse und ihren Zugang zum Zusammenleben in der Gemeinde. Die ReKIs (Regionale Kompetenzzentren für Integration und Diversität) begleiten Gemeinden in diesen fraktionsübergreifenden Prozessen wie z. B. im Bildungsbereich. Dabei werden alle beteiligten Akteure miteingebunden. (mehr …)

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Novellierung der Wohnbeihilfe weitere Hürde für Betroffene

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 17. Dezember 2019

Auch heute gegen Stimmen der Grünen und SPÖ beschlossene Verordnung diskriminiert Drittstaatsangehörige beim Nachweis von Deutschkenntnissen

Nachdem die Volksanwaltschaft die Oö. Wohnbeihilfe heftig in die Kritik genommen hat, bringt nun die aktuelle Novellierung Erleichterung für alte und kranke Menschen. Die weiterhin aufrechten gesonderten Anspruchsvoraussetzungen für langfristig aufhältige Drittstaatsangehörige und Konventionsflüchtlinge gegenüber österreichischen Staatsbürger/innen widersprechen jedoch weiterhin den geltenden EU-Richtlinien und sind nicht europarechtskonform. Dies bestätigt auch ein Rechtsgutachten eines Fachexperten. Ausschlaggebend ist vor allem, dass Wohnen als „Kernleistung der sozialen Sicherheit und Sozialhilfe“ betrachtet wird und hierbei keine Diskriminierungen beim Zugang zur Wohnbeihilfe zulässig sind – unabhängig davon, in welchem Gesetz diese Regelung enthalten ist. Es besteht daher weiterhin die Möglichkeit, das Land OÖ nach dem Oö. Antidiskriminierungsgesetz zu klagen und Schadenersatzzahlungen gerichtlich einzufordern.

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Land OÖ verstärkt Bildungsoffensive für Asylberechtigte und Asylwerbende

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 17. Dezember 2020

1.284.392,36 Euro werden ab 2020 für Basisbildung und Nachholen des Pflichtschulabschlusses aus dem Integrationsressort zur Verfügung gestellt

Die deutsche Sprache, Ausbildung und Qualifizierung sind Schlüssel für die Integration und Selbständigkeit durch einen Arbeitsplatz. Laut einer Erhebung des Integrationsressorts aus dem Jahr 2016 (Qualifikationscheck) gab es bei rund 20 Prozent der Asylwerber/innen Aufholbedarf im Bereich der Bildung und Ausbildung. Gemessen an diesem Bedarf wurden im Zuge der Sprachpakete des Landes OÖ Alphabetisierungskurse sowie Deutschkurse von A1 bis C1-Niveau angeboten. Beispielsweise wurden 2.728 Personen in 351 Alphabetisierungskursen erreicht. Auch in der Erwachsenenbildung – im Bereich der Basisbildung und des Pflichtschulabschlusses – wurde für Menschen mit Fluchthintergrund ein Angebot gestellt. Aufgrund des erhöhten Bedarfs und um die entsprechende Zielgruppe zu erreichen und zu qualifizieren, strebte Integrationslandesrat Rudi Anschober eine zielgruppenspezifische Ausweitung der Erwachsenenbildung auf Asylwerbende mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit und Asylberechtigte an. Nach dem gestrigen Regierungsbeschluss startet nun die gemeinsam vom Integrationsressort und Bildungsressort initiierte Bildungsoffensive für Menschen mit Fluchthintergrund. Insgesamt werden 1.284.392,36 Euro aus den Mitteln des Integrationsressorts zur Verfügung gestellt. (mehr …)

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Am 11. Dezember muss Nationalrat einen verbindlichen Abschiebestopp für Lehrlinge beschließen

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 3. Dezember 2019

Zuversichtlich, dass es noch zu Nachbesserungen kommen wird

786 Asylwerber/innen befinden sich derzeit in einer Lehrausbildung. Das sind deutlich weniger als noch im Sommer (900). Das ist auf erfolgreiche Lehrabschlüsse, Positivbescheide, aber auch Abschiebungen zurückzuführen. Nachdem es derzeit keine öffentlichen statistischen Daten gibt, hat das oberösterreichische Integrationsressort per Fragebogen Betroffene befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Rund zwei Drittel der Betroffenen befinden sich im ersten oder zweiten Lehrjahr. Und weit mehr als die Hälfte der Betroffenen befinden sich ohne Entscheidung in der zweiten Instanz ihres Asylverfahrens. (mehr …)

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Diskriminierung von Drittstaatsangehörigen bei der Wohbeihilfe besteht weiterhin

Presseaussendung von Integrations-Landesrat Rudi Anschober, vom 2. Dezember 2019

Auch die Novelle des Oö. Wohnbauförderungsgesetzes laut Rechtsexperten europarechtswidrig – Klagen im Zuge des Oö. Antidiskriminierungsgesetzes zu erwarten

Nach vehementer Kritik von Volksanwaltschaft, NGOs und Integrationsressort hat Oberösterreichs Wohnbaureferent nun teilweise nachgegeben und einen Teil der Diskriminierung zurückgenommen, die die Verschärfung der oberösterreichischen Wohnbeihilfe seit 1. Jänner 2018 verursacht hat. Vor allem für alte und kranke Menschen bringt die Novelle eine Erleichterung. Weithin bestehen bleibt jedoch die unzulässige Diskriminierung von langfristig aufhältigen Drittstaatsangehörigen und Konventionsflüchtlingen. Dies wird auch in einem Gutachten von Dr. Frank, das bereits im März 2019 veröffentlicht und präsentiert wurde und welches Wohnen als „Kernleistung der sozialen Sicherheit und Sozialhilfe“ sieht, bestätigt. Die gesonderten Anspruchsvoraussetzungen für diese Personengruppen gegenüber österreichischen Staatsbürger/innen widersprechen den geltenden EU-Richtlinien.

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