Tief betroffen von den Erzählungen geflüchteter Ukrainerinnen

Nachbarschaftshilfe für die Ukraine: Über 600 Wohnmöglichkeiten gemeldet, bereits rund 300 Ukrainer/innen in private Quartiere vermittelt

Bei der seit diesem Wochenende laufenden Vermittlung von ukrainischen Frauen und Kindern aus den Notschlafstellen in private Unterkünfte konnten mit Hilfe von Volkshilfe, Caritas und Rotem Kreuz bereits rund 300 Menschen vermittelt werden, über 600 Wohnmöglichkeiten wurden bereits gemeldet. 1.060 Ukrainer/innen befinden sich aktuell in den mittlerweile 13 organisierten Notschlafstellen des Roten Kreuzes und des Landes, gesamt stehen 1.550 Notschlafplätze für die kommende Nacht zur Verfügung.  Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer zeigt sich nach Gesprächen mit einer Gruppe Ukrainerinnen in einer Notschlafstelle in Linz tief betroffen.

„Das Zivilengagement und die Solidarität der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ist unbeschreiblich und überwältigt uns. Über 600 private Wohnmöglichkeiten wurden dem Land bereits gemeldet und ich appelliere an die Oberösterreicher/innen uns noch weitere Wohnmöglichkeiten zu melden“, so Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer.

Private Wohnmöglichkeiten für Ukrainer/innen können über die Website des Landes Oberösterreich www.ooe.gv.at/ukraine gemeldet werden. Gesucht werden primär sofort beziehbare Wohnmöglichkeiten mit entsprechender Infrastruktur wie Sanitäreinrichtungen und Küche, die für einige Monate zur Verfügung stehen. Durch die rechtliche Grundlage des „Vertriebenen“-Status, besteht für die Vertriebenen Anspruch auf Geldleistungen wie beispielsweise einen Verpflegungszuschuss in Höhe von 215€ pro Erwachsenen pro Monat (100€ für Kinder) oder auch der Zugang zum Gesundheitssystem und Arbeitsmarkt.

Tief betroffen von den Schicksalen der geflüchteten Ukrainerinnen

Nach einem Gespräch mit geflüchteten Ukrainerinnen in einer Notschlafstelle in Linz-Bindermichl zeigt sich Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer tief betroffen und unterstreicht einmal mehr die Hilfsbereitschaft Oberösterreichs:

„Die Schilderungen der geflüchteten ukrainischen Mütter sind unbeschreiblich. Sie haben nur einen großen Wunsch, möglichst bald wieder in ihre Heimat und zu ihren Männern zurückkehren zu können. Bis das wieder möglich ist werden wir sie bestmöglich unterstützen. Unser Ziel ist es daher, sie möglichst rasch aus den Notunterkünften in feste Quartiere zu vermitteln.“

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226 ukrainische Flüchtlinge in Notunterkünften in OÖ, Zahl steigt langsam an

Bereits über 400 private Wohnmöglichkeiten beim Land Oö. gemeldet

Aktuell sind in organisierten Notunterkünften in Oberösterreich 226 ukrainische Flüchtlinge untergebracht, das entspricht einer Verdoppelung innerhalb der letzten beiden Tage. Zugleich ist die Solidarität der Oberösterreicher/innen mit der Ukraine enorm. Täglich werden weitere Wohnmöglichkeiten gemeldet und Initiativen zur Unterstützung gestartet. Bei der eigens vom Land Oberösterreich zur Meldung von privaten Wohnplätzen eingerichteten Solidaritäts-Hotline wurden bisher über 400 Wohnmöglichkeiten gemeldet.

„Ich bin beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher und danke ihnen für das Engagement. Täglich treten neue Initiativen mit uns in Kontakt und bieten ihre Hilfe an“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

„Die Zahl der versorgten ukrainischen Kriegsflüchtlinge nimmt zu. Wir sind mit unseren fünf Notunterkünften sehr gut vorbereitet und können die Anzahl an Schlafplätzen innerhalb weniger Tage auf über 1.500 erweitern“, erklärt Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer.

Oberösterreich verfügt aktuell über fünf aktive Notunterkünfte (Ohlsdorf, Mondsee, Litzlberg, Linz und Freistadt) darin sind per Dienstagvormittag 226 ukrainische Flüchtlinge untergebracht. Gestern waren es 205, am Sonntag 108, das entspricht einer Verdoppelung gegenüber Sonntag. In einem Stufenplan können weitere Kapazitäten nach Bedarf geschaffen werden. Kurzfristig stehen so über 1.500 Notschlafplätze zur Verfügung.

WICHTIG: Die zentrale Zuteilung zu den Notunterkünften erfolgt über die 24h-Hotline der BBU, erreichbar unter +43 1 2676 870 9460. Sie ist auch erste Anlaufstelle für ankommende Ukrainer/innen, und deren Angehörige, die Hilfe benötigen.

Über 400 private Wohnmöglichkeiten

Parallel zu den fünf organisierten Notunterkünften melden sich immer mehr Privatpersonen, die Wohnraum für Vertriebene aus der Ukraine anbieten wollen. Bei der Solidaritäts-Hotline des Landes wurden bereits über 400 private Wohnmöglichkeiten gemeldet. Die Zuteilung in diese privaten Unterkünfte wird, sobald Bedarf besteht, koordiniert erfolgen.

Unabhängig von den gemeldeten privaten Wohnmöglichkeiten gibt es zahlreiche Initiativen zur Versorgung, Unterbringung und Unterstützung. „Wir sind sehr dankbar, dass dermaßen viele Menschen helfen wollen und Ukrainer/innen private Wohnplätze zur Verfügung stellen“, dankt Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer den zahlreichen Unterstützer/innen.

Die Meldung von privaten Unterkünften kann telefonisch unter der Solidaritäts-Hotline des Landes (0732 7720 – 16200) oder per E-Mail an nachbarschaftshilfe@ooe.gv.at erfolgen. Auf der Website www.ooe.gv.at/ukraine finden sich weitere Informationen, welche laufend aktualisiert werden und mehrsprachig zur Verfügung stehen.

Infos zur finanziellen Unterstützung bei privaten Unterkünften:

Als private/r Unterkunftgeber/in besteht ein Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Voraussetzung für eine Unterstützung in der Grundversorgung ist die Registrierung der Vertriebenen. Basis dafür bildet die Verordnung des Bundes, entsprechend der Massenfluchtrichtlinie der EU, diese befindet sich aktuell in Vorbereitung. Sobald ukrainische Kriegsflüchtlinge beim Bund registriert werden, können Unterstützungsleistungen im Rahmen der Grundversorgung in Anspruch genommen werden. Bei privat untergebrachten Personen beträgt der Verpflegungskostenzuschuss für einen Erwachsenen 215 €, für ein Kind 100 €. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit eines Mietzuschuss (150 € für Einzelpersonen, 300 € für Familien), wenn mit dem Quartiergeben ein Mietvertrag abgeschlossen wird.

 

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Vielfalt.in.Concert am 3. September feiert ein buntes & vielschichtiges Zusammenleben in Oberösterreich – Mit Impfbus gemeinsam gegen Corona

Landesrat Stefan Kaineder freut sich auf das Vielfalt.in.Concert am Freitag
Foto: Land OÖ/Simon Seher

Diese Woche wird in Linz bei Vielfalt.in.Concert wieder das vielfältige Zusammenleben in Oberösterreich gefeiert. Was vergangenes Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht möglich war, wird heuer mit großem Auftakt an Musik-Acts nachgeholt: Neben den Headliner/innen Russkaja und Mavi Poenix werden Ösi Bua, Call Me Astronaut, LILYT und EsRAP heuer die Bühne einnehmen und dem Publikum einheizen.

Das jährlich veranstaltete Open-Air-Konzert Vielfalt.in.Concert wurde 2017 initiiert, um jene Menschen zu feiern und jenen Engagierten Dank auszusprechen, die sich in Oberösterreich tagtäglich für geflüchtete Menschen einsetzen. Stellvertretend für diese kooperieren auch heuer wieder zahlreiche soziale Einreichungen, Initiativen und Vereine, die sich aktiv im Integrationsbereich engagieren, bei der Veranstaltung.

Landesrat Stefan Kaineder lädt aus gegebenem Anlass besonders zum gemeinsamen Feiern ein, denn: „Es braucht Veranstaltungen und Netzwerke wie Vielfalt.in.Concert, die Zusammenhalt stärken und ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen. Oberösterreich ist bunt und vielschichtig und das ist gut so! Ich freue mich auf ein tolles, gemeinsames Fest.

Als besonderes Service wird es beim Vielfalt.in.Concert heuer auch einen Impfbus geben. Mit großer Unterstützung der Stadt Linz kann man sich vor Ort mit dem Impfstoff Johnson & Johnson impfen lassen. Um das Impfangebot auch Menschen mit unterschiedlichen Erstsprachen nahe zu bringen, wird mehrsprachiges Gesundheitspersonal vor Ort sein und Fragen zur Impfung beantworten.

Die Lösung für die Corona-Pandemie ist die Impfung. Es freut mich, dass wir den Besucherinnen und Besuchern des Vielfalt.in.Concert die Möglichkeit zur Impfung geben können. Gemeinsam schaffen wir das“, so Landesrat Stefan Kaineder.

Vielfalt.in.Concert findet am 3. September 2021 ab 15 Uhr bei freiem Eintritt am Ars Electronica Maindeck statt. Neben Musik gibt es internationale Verköstigung, eine Selfie-Foto-Box und eine Nightline, die auch nach dem Konzert für gute Stimmung sorgt.

Weitere Informationen: https://zusammen-helfen.at/vic2021/

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Integrationsressort setzt Informationsoffensive zu Covid mit Impf-Testimonials aus Communitys fort

Die Inhaberin des Linzer Restaurants „Tamu sana“ Monique Muhayimana beim Videodreh. Foto: Land OÖ

Das oö. Integrationsressort hat im Zuge der Corona-Krise bereits zahlreiche Schritte gesetzt, um den Covid-Krisenstab des Landes OÖ dabei zu unterstützen, alle Menschen in Oberösterreich bestmöglich zu informieren. Zusätzlich startet das Integrationsressort des Landes Oberösterreich nun mit einer breiten Video-Kampagne zum Thema Covid-Impfung: Role Models erzählen in den unterschiedlichen Erstsprachen, warum die Impfung so wichtig ist und warum sie sich selbst impfen lassen.

Die Corona-Schutzimpfung ist die beste Lösung für die Überwindung der Corona-Krise. Nur mit einer hohen Durchimpfungsrate kann die Pandemie langfristig eingedämmt und in den Griff gebracht werden. Dafür muss sichergestellt werden, dass alle Menschen, die in OÖ leben, Zugang zu allen Informationen zum Thema haben“, so Integrations-Landesrat Stefan Kaineder. „In der Bevölkerung gibt es immer wieder Skepsis und Ängste in Zusammenhang mit der Corona-Impfung. Diese Ängste wollen wir den Menschen nehmen und sie zur Impfung motivieren“, so Kaineder weiter.

Verbreitet werden die Videos hauptsächlich über soziale Medien und Messenger-Dienste. Hierfür kann das Integrationsressort auf ein breites Netzwerk zurückgreifen – Gemeinden, NGOs, Vereine, Migrant/innenselbstorganisationen oder Multiplikator/innen, die diese Informationen in ihrem jeweiligen Umfeld weiterstreuen.

So wurde bereits im Vorjahr gezielt auf verschiedenen Sprachen für das Testangebot des Landes geworben, unter anderem erhielten mehr als 3.600 Multiplikator/innen SMS zur Weiterleitung und Streuung. Auch auf den diversen Websites zum Thema gibt es mehrsprachige Informationen, daneben stehen mehrsprachige Info-Sujets zur Verfügung, die von Vereinen und Gemeinden verwendet werden können.

„Diese gute Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern ist unverzichtbar“, bedankt sich Integrations-Landesrat Stefan Kaineder bei allen Beteiligten und besonders beim Covid-Krisenstab des Landes OÖ für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

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Vielfalt.in.Concert am 3. September feiert ein buntes & vielschichtiges Zusammenleben in Oberösterreich

In wenigen Wochen wird in Linz bei Vielfalt.in.Concert wieder das vielfältige Zusammenleben in Oberösterreich gefeiert. Was vergangenes Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht möglich war, wird heuer mit großem Auftakt an Musik-Acts nachgeholt: Neben den Headliner/innen Russkaja und Mavi Poenix werden Ösi Bua, Call Me Astronaut, LILYT und EsRAP heuer die Bühne einnehmen und dem Publikum einheizen. Beim Musikwettbewerb Song.für.Vielfalt. bekommen aber auch Hobbymusiker/innen die Möglichkeit, mit ihrem selbstgeschriebenen Song einen Auftritt vor den Headliner/innen zu gewinnen – die Teilnahme ist noch bis 15.08.2021 möglich.

Das jährlich veranstaltete Open-Air-Konzert Vielfalt.in.Concert wurde 2017 initiiert, um jene Menschen zu feiern und jenen Engagierten Dank auszusprechen, die sich in Oberösterreich tagtäglich für geflüchtete Menschen einsetzen. Stellvertretend für diese kooperieren auch heuer wieder zahlreiche soziale Einreichungen, Initiativen und Vereine, die sich aktiv im Integrationsbereich engagieren, bei der Veranstaltung.

Landesrat Stefan Kaineder lädt aus gegebenem Anlass besonders zum gemeinsamen Feiern ein, denn: „Gerade in Zeiten, in denen kritisch gesinnte Stimmen gegenüber Geflüchteten und Schutzbedürftigen wieder lauter werden, braucht es Veranstaltungen und Netzwerke wie Vielfalt.in.Concert, die Zusammenhalt stärken und ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen. Oberösterreich ist bunt und vielschichtig und das ist gut so!

Vielfalt.in.Concert findet am 3. September 2021 ab 15 Uhr bei freiem Eintritt am Ars Electronica Maindeck statt. Neben Musik gibt es internationale Verköstigung, eine Selfie-Foto-Box und eine Nightline, die auch nach dem Konzert für gute Stimmung sorgt.

Weitere Informationen: https://zusammen-helfen.at/vic2021/

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Fachspezifische Sprachkurse für Pflegepersonal des SHV Kirchdorf starten

Der Sozialhilfeverband des Bezirkes Kirchdorf startet mit einem innovativen Sprachkursprogramm für sein Pflegepersonal mit unterschiedlichen Erstsprachen. Das Ziel: Die Mitarbeiter/innen in der Pflege dabei zu unterstützen, ihre Deutschkenntnisse auf berufsspezifische Fachbegriffe, Grammatik und Basisvokabular zu erweitern. Der Sozialhilfeverband will dadurch auch die Kommunikation mit Bewohner/innen und Angehörigen in den SHV-Einrichtungen verbessern. Außerdem soll es für die Pflegeteams ein klarer Schritt zu effizienterem Informationsaustauch sein.

„Ich begrüße die Initiative der SHV Kirchdorf, denn: das Thema der Sprachförderung in Gesundheits- und Pflegeberufen unter Berücksichtigung der personellen Lage und der demografischen Bevölkerungsentwicklung in Oberösterreich ist ein wichtiges zentrales Zukunftsthema, das gefördert und unterstützt werden muss“, so Landesrat Stefan Kaineder, der die Sprachkurse aus Mitteln des Integrationsressorts unterstützt. Bei Bedarf können die fachspezifischen Sprachkurse auch auf weitere Sozialhilfeverbände im Bundesland ausgeweitet werden

„Ich freue mich, dass solche Maßnahmen möglich sind und gefördert werden. Es ist schön, wenn durch den Abbau sprachlicher Barrieren das Miteinander gestärkt und dadurch der Austausch und die Dokumentation der Pflege erleichtert wird“, ergänzt die Kirchdorfer Bezirkshauptfrau Mag. Elisabeth Leitner.

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HIPPY – Ein erfolgreiches Instrument für die Integration von Kindern und Eltern

Integrations-Landesrat Stefan Kaineder mit Vera Lujic-Kresnik, Masouda Niazi und Mümtaz Karakurt | Foto: Migrare

„Es gibt kaum etwas Wichtigeres für die Gesellschaft als unsere Kinder. HIPPY ist ein absolutes Vorzeigeprojekt, das den Teilnehmer/innen enorm viel bringt“, so Stefan Kaineder, Landesrat für das Zusammenleben bei der feierlichen Urkundenverleihung an die Programm-Teilnehmerinnen des Projektes HIPPY.

Das HIPPY-Projekt (Home Instruction for Parents of Preschool Youngsters) von migrare – Zentrum für Migrant*innen OÖ ist ein Programm mit aufsuchendem Charakter, das sich den bildungsunerfahrenen und sozial benachteiligten migrantischen Müttern bzw. Familien mit Kindern im Alter zwischen drei und sieben Jahren widmet. Durch die Stärkung ihrer eigenen Erziehungs- und Bildungskompetenzen sind die Mütter nicht nur innerfamiliär noch mehr eine Stütze für ihre Familien, auch ihre persönliche Integration in die Gesellschaft wird erfolgreich vorangetrieben: Die Zusammenarbeit mit Bildungs- und Betreuungseinrichtungen verbessert sich und die Bildungs- und Berufsabläufe der Kinder werden auf diese Weise langfristig positiv beeinflusst. Auch die Pandemie machte sichtbar, wie groß der Bedarf einer intensiven und kompetenten Unterstützung in Bildungsfragen ist.

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OÖ Landespreis für Integration und Zusammenleben wurde verliehen – Preisgekrönte Projekte sind hervorragende Beispiele für gelungene Integrationsarbeit

Bildtext: Integrations-Landesrat Stefan Kaineder mit der Jury und allen Preisträger/innen des Landespreises
Foto: Land OÖ/Sabrina Liedl

Bereits zum dritten Mal wurde am Dienstag, 22. Juni der Landespreis für Integration und Zusammenleben verliehen. Engagierte Gemeinden und Initiativen sowie eine breite Allianz von Organisationen und der Zivilgesellschaft sind wesentlich für gelungene Integration. Der Preis würdigt großartiges Engagement und Leistungen in der Integrationsarbeit und soll auch andere ermutigen, sich für unsere Gesellschaft einzusetzen: „Die oberösterreichische Gesellschaft ist vielfältig und das birgt großes Potenzial. Mit der gemeinsamen Übung eines respektvollen Miteinanders können wir einen wichtigen Grundstein zur Potentialentfaltung legen. Gerade in Zeiten einer Pandemie ist es wichtig, Gelingendes eine Bühne zu bieten und zu zeigen, was es für tolle Projekte in unserem Land gibt“, so Landesrat Stefan Kaineder.

Der Landespreis für Integration und Zusammenleben wurde heuer in drei Kategorien an sechs Preisträger/innen vergeben. Die Hauptpreise bekamen jeweils 3.000 Euro, die Sonderpreise jeweils 2.000 Euro Preisgeld.

 

Preis für Innovation im Integrationsbereich

  • Hauptpreis: Verein IBUK, Projekt Lesetandem – Virtuelles Lesetandem lässt kein Kind zurück!
  • Sonderpreis: Stadtgemeinde Freistadt, Projekt Bildungsoffensive: Marktplatz außerschulische Bildungseinrichtungen

 

Preis für Nachhaltigkeit im Integrationsbereich

  • Hauptpreis: Institut für Interkulturelle Pädagogik, Projekt: Fit für die Schule
  • Sonderpreis: Stadtgemeinde Vöcklabruck, Projekt SPOKI International – Vöcklabrucker Sportprojekt für alle Kindergartenkinder

 

Preis für Zusammenleben

  • Hauptpreis: Verein Zukunftsraum Eferding; Projekt: All together
  • Sonderpreis: Spiegel Elternbildung, Projekt Ausbildung zur Leiterin einer interkulturellen Eltern-Kind-Gruppe


„Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die sich in Oberösterreich im Integrationsbereich engagieren und damit einen unverzichtbaren Beitrag zum gelungenen Zusammenleben in Österreich leisten. Die heurigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen mit ihren Projekten, dass Integration eine Bereicherung für alle Seiten sein kann und sein soll. Es erfüllt mich mit großer Freude, dass es in OÖ so viele tolle Integrationsprojekte gibt
“, so LR Kaineder abschließend.

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Weltflüchtlingstag 2021: Die Not der Geflüchteten darf nicht vergessen werden – Oberösterreich hat Platz

Andrea Mayrwöger, Landesrat Stefan Kaineder, Elisa Roth, Anja Krohmer, Jakob Foissner und Monika Weilguni (v.l.n.r.); Foto: Land OÖ/Simon Seher

„Wir alle kennen die schrecklichen Bilder aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln und die Szenen, die sich immer wieder auf dem Mittelmeer abspielen. Das seelische Leid, dass hier geflüchteten Menschen, darunter auch Kinder, angetan wird, ist ein Armutszeugnis für unser solidarisches Europa. Gerade zum Weltflüchtlingstag müssen wir uns diese schrecklichen Zustände wieder vor Augen führen und klar Haltung zeigen: es geht auch anders. Wir können und wollen helfen“, so Landesrat Stefan Kaineder, der die Entscheidungsträgerinnen und träger auch an deren christliche Grundhaltung erinnern möchte.

Landesrat Stefan Kaineder betont, dass die Grundversorgung des Landes OÖ freie Kapazitäten hat, um den schon in die Europäische Union geflüchteten Menschen – vor allem besonders Schutzbedürftigen – eine menschenwürdige Unterkunft und ein warmes Bett zu bieten. Oberösterreich zeichnet sich mit einem breiten Netzwerk an Ehrenamtlichen und der entsprechenden Infrastruktur zur Versorgung und Integration geflüchteter Menschen aus. Land, Gemeinden, zivilgesellschaftliche und kirchliche Initiativen ziehen in OÖ gemeinsam an einem Strang und sind bereit zu helfen.

17 Wochenenden haben Aktivistinnen und Aktivisten der „Seebrücke Linz und Umgebung“ in breiter Kooperation ein Protest- und Solidaritätscamp organisiert, mit dem Ziel auf die Missstände in den Flüchtlingslagern an den Außengrenzen EU-Europas aufmerksam zu machen. Auch in anderen Orten Oberösterreichs gibt es immer wieder Aktionen.

Bei einem Austausch zwischen Landesrat Stefan Kaineder und der Initiative „Seebrücke Linz und Umgebung“ im Vorfeld des Weltflüchtlingstages wurde abermals klar, dass es genügend engagierte Organisationen und Personen gibt, die das Leid der Menschen beenden wollen und den Geflüchteten einen sicheren Hafen bieten können und wollen. Als Dank und Unterstützung für Ihr Engagement spendete der für das Zusammenleben zuständige Landesrat Stefan Kaineder 500 Euro an die „Seebrücke Linz und Umgebung“.

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Integrationskonferenz des Landes Oberösterreich auch als Online-Veranstaltung ein voller Erfolg

Whatchado-Gründer und Keynote-Speaker Ali Mahlodji mit Integrations-Landesrat Stefan Kaineder

Am 18. Mai fand bereits zum 13. Mal die Integrationskonferenz des Landes Oberösterreich statt.  Mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Jugend und Bildung“ wurden Chancen und Herausforderungen beleuchtet. Als Keynote-Speaker fungierte Whatchado-Gründer Ali Mahlodji, der in seiner Rede auf die Möglichkeiten zur Potentialentfaltung einging. Der Andrang war enorm, über 200 Teilnehmer/innen waren online dabei.

Zusammenarbeit ist so wichtig, die Integrationskonferenz ist für diesen Bereich ein Leuchtturm-Projekt. Mit hochkarätigen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen wurde das System Bildung neu gedacht, denn nur gemeinsam können wir Zukunft gestalten. Mein großer Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Expertinnen und Experten und der Integrationsstelle OÖ, die diese Integrationskonferenz zu einem vollen Erfolg gemacht haben“, so Integrations-Landesrat Stefan Kaineder.

Die Integrationskonferenz gibt es auf dem YouTube-Kanal des Landes OÖ zum Nachsehen.

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