3. Regionalkonferenz für Integration

Einander kennen – Voneinander lernen – ZusammenHelfen in Oberösterreich

 

Wir laden Sie herzlich zur 3. Regionalkonferenz ein:

  • Samstag, 1. Dezember 2018
  • 12:30 bis 17:30 Uhr (anschließend gemeinsamer Ausklang)*
  • Bildungshaus Schloss Puchberg, Puchberg 1, 4600 Wels

 

An diesem Nachmittag sorgen Integrations-Landesrat Rudi Anschober, ZusammenHelfen in Oberösterreich und zahlreiche ExpertInnen gemeinsam mit Ihnen für:

  • eine bezirksübergreifende Vernetzung von freiwillig Engagierten, sowie von geflüchteten Menschen
  • umfassende Informationen für alle Beteiligten und
  • neue Ideen.

 

Regionalkonferenz ZusammenHelfen Oberösterreich FluchtAnmeldung erforderlich!

 

 

*ACHTUNG: Der letzte öffentliche Bus vom Schloss Puchberg zum Welser Hauptbahnhof fährt um 17:03. Deshalb bieten wir Shuttlebusse an. Diese fahren um 17:45, 18:15 und 18:45 direkt vom Schloss Puchberg zum Hauptbahnhof Wels.

 

Aktueller Programmablauf:

Das Bildungshaus Schloss Puchberg, Puchberg 1, 4600 Wels, erreichen Sie folgendermaßen:

Mit dem Zug fährt man bis zur Station „Wels Hauptbahnhof“ und anschließend mit der Buslinie 1 (links vom Ausgang, beim Glasübergang Richtung Neustadt) direkt zum Schloss Puchberg. ACHTUNG: Die Busse, die rechtzeitig vor Ort sind, fahren um 10:56, 11:26 und 11:56 Uhr. Alle
Verbindungen finden sich unter www.oebb.at und www.ooevv.at
Mit dem PKW ist das Bildungshaus jeweils über die Abfahrt WELS NORD erreichbar. (Bei Verwendung eines Navigationssystems geben Sie bitte „Puchnerstraße 10“ ein.)
Nutzen Sie auch die zahlreichen Mitfahrmöglichkeiten in OÖ, u.a. www.foahstmit.at
Die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel werden geflüchteten Menschen vor Ort rückerstattet. (Hin- und Rückfahrticket erforderlich!)

ACHTUNG: Der letzte öffentliche Bus vom Schloss Puchberg zum Welser Hauptbahnhof fährt um 17:03. Deshalb bieten wir Shuttlebusse an. Diese fahren um 17:45, 18:15 und 18:45 direkt vom Schloss Puchberg zum Hauptbahnhof Wels.

Afghanistan – Hintergründe und aktuelle Lage – Shokat Ali Walizadeh, Verein „Neuer Start“

Afghanistan ist bekannt als ein Land, dass seit Jahrzenten von politischen Unruhen und Kriegen geprägt ist. Menschen, die aus diesem Grund aus Afghanistan geflüchtet sind, finden im medialen Diskurs Österreichs häufig Erwähnung. Der Vortrag klärt über die politischen, geschichtlichen und religiösen Hintergründe auf, die der aktuellen Situation in Afghanistan zugrunde liegen. Es wird Bezug auf die Besonderheiten der Flucht und die Lebensrealitäten geflüchteter AfghanUnnen in Österreich genommen. Ein Blick auf aktuelle Geschehnisse im Land gibt Aufschluss auf die gegenwärtige, von außen oft schwer zu überblickende Lage.

Wir empfehlen mindestens Deutschkenntnisse von A2, damit die Teilnahme an den Workshops auch einen Nutzen bringt. Der bevorzugte Workshop kann bei der Anmeldung ausgewählt werden.

1) Zugang zum Arbeitsmarkt – Sefa Yetkin, AMS OÖ

Wie kann ich am Arbeitsmarkt teilnehmen? Worauf muss ich achten? Mit diesen Fragen schauen wir uns gemeinsam an, welcher Zugang zum Arbeitsmarkt besteht.

2) Umgang mit (sozialen) Medien – Sven Janson, Jugend im Dialog/Volkshilfe OÖ

Soziale Medien wie Facebook oder WhatsApp sind aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen es leicht und bequem Kontakt zu halten und Informationen zu bekommen. Diesen positiven Dingen stehen allerdings auch negative Aspekte gegenüber. Der Workshop soll zeigen, welche Gefahren es im Umgang mit Sozialen Medien geben kann und worauf wir beim posten, liken und pinnen in Bezug auf unsere Daten und deren Sichtbarkeit insbesondere in Zusammenhang mit Menschen mit Fluchtgeschichte achten sollten.

3) Leistbares Wohnen -Tomislav Dautovic, Wohnen im Dialog/Volkshilfe OÖ

Welche Wohnung brauche ich? Wo will ich wohnen? Welche Miete kann ich mir leisten? All diese Fragen werden in diesem Workshop gemeinsam besprochen.

Der bevorzugte Austausch kann bei der Anmeldung ausgewählt werden.

1) Freiwilliges Engagement – Elisabeth Rosenmayr

GUT und GERNE helfen – Psychohygiene für freiwillige Helfer_innen im Flüchtlingsbereich: „Wer für andere sorgt, muss auch für sich selbst sorgen. Freiwillige Helferinnen und Helfer, unterstützen Menschen nach der Flucht, knüpfen Kontakte, lassen sich auf Beziehungen ein und beschäftigen sich mit fremden Nöten, Bedürfnissen und Wünschen. Gleichzeitig sind sie immer wieder mit schwierigen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen konfrontiert. Wie Helferinnen und Helfer gut für sich selbst sorgen können, um gut und gerne helfen zu können, ist Inhalt des Workshops.“

2) Zugang zu Wohnraum – Oliver Jungwirth, Verein Wohnplattform

Der Verein Wohnplattform ist eine der ältesten Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und bietet seit 2006 im Auftrag des Landes OÖ auch Beratung und Betreuung als Teil des Netzwerks Wohnungssicherung (Delogierungsprävention) an. Im Workshop werden Zugangsmöglichkeiten und -hürden zum Wohnungsmarkt besprochen, Tipps und Tricks zum Verhalten in Wohnungen ausgetauscht und Informationen zu den Themen „Mietvertag“, „Einstiegskosten“ und „laufende Kosten“ vermittelt.

3) Umgang mit (sozialen) Medien – Sven Janson, Jugend im Dialog/Volkshilfe OÖ

Soziale Medien wie Facebook oder WhatsApp sind aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen es leicht und bequem Kontakt zu halten und Informationen zu bekommen. Diesen positiven Dingen stehen allerdings auch negative Aspekte gegenüber. Der Workshop soll zeigen, welche Gefahren es im Umgang mit Sozialen Medien geben kann und worauf wir beim posten, liken und pinnen in Bezug auf unsere Daten und deren Sichtbarkeit insbesondere in Zusammenhang mit Menschen mit Fluchtgeschichte achten sollten.

4) „Flüchtlinge von heute – Fachkräfte von morgen“ – Sefa Yetkin, AMS OÖ

Zurzeit wird in Österreich das Thema Arbeitsmarkt und Flüchtlinge sehr konträr diskutiert: Einerseits klagt die Wirtschaft über fehlende FacharbeiterInnen und fordert qualifiziertes Personal aus dem Ausland, andererseits werden Flüchtlinge aus dem regulären Arbeitsmarkt ausgegrenzt. Welche Zugänge bestehen aktuell und wie gestalten sich die Rahmenbedingungen?

Austausch & Reflexion über die persönlichen Bedürfnisse und Erwartungen – Elisa Roth, SOS-Menschenrechte

Unter Anleitung wird über Fragen wie: „Was schaffe ich?“, „Was brauche ich?“, aber auch „Was wünsche ich mir“ gesprochen.

Freiwillig Engagierte und geflüchtete Menschen treffen wieder aufeinander. Es erfolgen Austausch & Reflexion im Plenum, durch die jeweiligen ModeratorInnen der unterschiedlichen Workshops. Außerdem gibt es eine Frage-Antwort-Runde mit Integrations-Landesrat Rudi Anschober.

 Bei Snacks und Getränken können sich die TeilnehmerInnen der Regionalkonferenz noch untereinander, aber auch mit den ExpertInnen, in ungezwungener Atmosphäre austauschen.

Die Regionalkonferenz setzt auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit!

 

Bildungshaus Schloss Puchberg

Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Bildungshaus Schloss Puchberg!