Filmverleih 2020 – „BEGEGNUNG“

Integration beginnt in der Gemeinde! Erfolgreiche Integration vor Ort ist der Schlüssel zu einer funktionierenden Gesellschaft und einem gelingenden Zusammenleben. Dies ist auch im Masterplan Integration und im Integrationsleitbild des Landes OÖ festgehalten.

Um ein gegenseitiges Kennenlernen in der Gemeinde zu fördern und vielfältige Begegnungen zu ermöglichen bietet ZusammenHelfen in Oberösterreich auch 2020 wieder einen kostenlosen Filmverleih an.

 

Filmauswahl

Es gibt viele Filme, die sich mit den Themen Heimat, Flucht, Ankommen in der Fremde und Integration auseinandersetzen. Sie sind ein gutes Mittel, um Bewusstsein für diese Themen zu schaffen und über die gezeigten Themen ins Gespräch zu kommen. Filme, die sich mit der österreichischen Zeitgeschichte beschäftigen, schaffen ein Bewusstsein für das Land, in dem man lebt. Außerdem gibt es auch ein Angebot an Kinderfilmen, um Begegnungen für die ganze Familie zu ermöglichen.

Die Filmvorführungen sollen unter dem Motto „BEGEGNUNG“ stehen. Wir empfehlen den OrganisatorInnen, dass jemand durch die Veranstaltung führt, den Inhalt vorstellt und nachher auch zur Diskussion einlädt und diese leitet. Bei den bisherigen Filmabenden wurden die Begegnungen oft auch dadurch forciert, dass unterschiedliche Menschen für Erzählungen, Diskussionspunkte und das leibliche Wohl gesorgt haben: Rückblick Filmabende

Für weitere Anregungen zur Gestaltung der Veranstaltungen empfehlen wir außerdem die Seite https://www.dioezese-linz.at/smartupyourlife. „Smart up your life“ ist ein oö. Filmwettbewerb für SchülerInnen, der zB im Jahr 2018 zum Thema „Aufeinander Zugehen: Flucht-Interkultur-Zusammenleben“ stattgefunden hat. Vielleicht findet sich hier ja auch ein Film von SchülerInnen in der Nähe, die man in die Veranstaltung mit einbinden kann.

 

Anmeldung

Anmeldungen sind ab sofort, bis 5. März 2020 möglich. Die Anmeldeanzahl ist begrenzt – es gilt das Prinzip „first come, first serve“!

Das Anmeldeformular befindet sich am Ende der Seite!

 

Unterstützung

„ZusammenHelfen in Oberösterreich“ unterstützt Interessierte gerne mit Informationen sowie Tipps & Tricks bei der Planung und Umsetzung der Filmvorführungen und stellt bei Bedarf auch Werbemitteldruckvorlagen zur Verfügung: 0732 / 770 993 oder veranstaltungen@zusammen-helfen.at

 

SIE KÖNNEN AUS FOLGENDEN FILMEN AUSWÄHLEN:

(Für alle Informationen zum Film, einfach auf den Titel klicken!)

ACCRA POWER

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„Accra Power“ skizziert kreative und kraftvolle Strategien einer Generation junger GhanaerInnen im
urbanen Spannungsfeld zwischen hohem technologischen und ökonomischen Wachstum, infrastrukturellen Defiziten sowie der gegenwärtigen Energiekrise. Als kontemporäre Storyteller sind sie Brückenbauer zwischen Tradition und Moderne, deren kulturelles Wirken einen starken edukativen und sozialen Einfluss auf ihre Gemeinschaften hat.

Dokumentation, AT/GHA 2016; 49 Minuten; FSK 6, zum Trailer

ANGELO

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Die Geschichte des berühmten „Hofmohren“ Angelo Soliman, mythologische Figur der Wiener Stadtgeschichte, einst als Kindersklave gekauft, später Kammerdiener, herumgereichtes Exponat der Sammlung, Freimaurer, nach seinem Ende präpariertes Ausstellungsobjekt. „Based on a true story“ und ein Teil europäischer Geschichte. Angelo erzählt Kolonialgeschichte, körperliche und geistige Vereinnahmung. Ein Film über Deutungshoheiten. Und die Chronologie eines Verstummens.

Drama, AT/LUX 2018; 111 Minuten; FSK 16, zum Trailer

BRITT MARIE WAR HIER

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Die 63-jährige Britt-Marie hat gerade eine 40 Jahre bestehende Ehe und ihr fast ebenso langes Leben als Hausfrau hinter sich gelassen. Man sagt ihr nach, dass sie eine leidenschaftlich passiv-aggressive Tante sei. Den einzigen Job, den die Kleinstadt Borg für Britt-Marie bereithält, wird eine große Herausforderung für Britt-Marie, denn bis auf eine Pizzeria, ein Blumengeschäft und eine Fußballmannschaft, hat die Stadt nichts mehr zu bieten. Also steht die ehemalige Hausfrau nun vor dem Unterfangen, das Team zu trainieren. Britt-Maries neue Aufgabe weckt das Interesse bei ihrem Noch-Ehemann Kent und ihrem neuen Freund Sven. Die drei Jungs Sami, Vega und Omar fordern hingegen Britt-Marie über ihr typisches Leben als Hausmütterchen ganz schön heraus.

Drama/Komödie, SWE, 2019; 98 Minuten; FSK 0, zum Trailer

DEINE SCHÖNHEIT IST NICHTS WERT…

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Der 12-jährige Veysel, halb Kurde, halb Türke, steckt in einem ziemlichen Schlamassel. Aufgrund seiner mangelnden Sprachkenntnisse ist er ein Problemschüler, aber die Aufenthaltsbewilligung seiner Eltern hängt von Veysels schulischen Leistungen ab. Veysel flüchtet sich in Tagträume und an die Seite von Ana, in die er heimlich verliebt ist. Als Veysel ein Gedicht auf Deutsch vortragen muss, bittet er seinen Nachbarn Cem um Hilfe. Der türkische Macho soll ihm dabei helfen, das Gedicht „Deine Schönheit ist nichts wert“ von Asik Veysel ins Deutsche zu übersetzen. Cem ist erstaunt, dass ein 12-jähriger sich für die Musik und Texte des berühmtesten türkischen Dichters und Sängers des 20. Jahrhunderts interessiert. Nach anfänglichem Zögern entschließt er sich, dem Jungen helfen.

Drama, AUT, 2012; 85 Minuten; FSK 6, zum Trailer

DIE MIGRANTIGEN

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Marko und Benny, zwei Wiener mit sogenanntem „Migrationshintergrund“, sind vollständig integriert. So sehr, dass sie kaum noch als fremd wahrgenommen werden – wären da nicht Bennys schwarze Haare. Als die beiden aufgrund ihres Aussehens am Rudolfsgrund, einem ethnisch durchmischten Vorstadtviertel, von der ambitionierten TV-Regisseurin Marlene Weizenhuber, die nach ProtagonistInnen für ihre TV-Dokuserie sucht, angesprochen werden, geben sie sich als kleinkriminelle und abgebrühte Migranten aus, die es faustdick hinter den Ohren haben. Damit ihre Lüge nicht auffliegt, bauen sie sich eine zweite Identität, die aus Klischees und Vorurteilen besteht. Und während die beiden durch die Erfüllung dieser Erwartungen und Vorurteile die Serie zum Erfolg machen, setzen sie sich gleichzeitig zum ersten Mal mit den echten Integrationsschicksalen auseinander – auch mit ihren eigenen.

Komödie, AUT, 2017; 90 Minuten; FSK 12, zum Trailer

DREIVIERTELMOND

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Nach drei Jahrzehnten Ehe hat Christa Mackowiak die Faxen dicke und verlässt ihren Taxifahrer-Gatten Hartmut, um ihr Glück mit einem neuen Mann zu suchen. Nun zieht sich der eigenbrötlerische Nürnberger erst recht in sein Schneckenhaus aus Misstrauen und Xenophobie zurück. So kommt es auch gleich zum Streit, als eine junge Türkin mit ihrer Tochter zu ihm ins Taxi steigt. Doch als Hartmut die kleine Hayat wenig später mutterseelenallein mitten in Nürnberg wiederfindet, fasst er sich ein Herz und versucht ihr dabei zu helfen, ihre Familie wiederzufinden. Dabei taut der alte Griesgram trotz unüberwindbar geglaubter Sprachbarriere endlich auf und findet einen neuen Zugang zum Leben…

Drama/Komödie, D, 2011; 95 Minuten; FSK 6, zum Trailer

EIN AUGENBLICK FREIHEIT

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Ein auf wahren Begebenheiten basierender Ensemblefilm, der die Odyssee mehrerer Flüchtlinge aus dem Iran über Kurdistan in die Türkei und schließlich nach Österreich aufzeigt. Treue und politische Ideale, Überlebenswille und Humor zeichnen diesen Film aus, der sich auch als Reaktion und Kommentar zur politischen Situation im heutigen Europa versteht, wo Rassismus und Fremdenhass ein erschreckendes Maß an Akzeptanz erreicht haben.

Drama, AUT/F/TUR, 2008; 110 Minuten; FSK 12, zum Trailer

 

 

EIN MANN NAMENS OVE

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Der grantige Rentner Ove ist in seiner Nachbarschaft denkbar unbeliebt. Er meldet Falschparker, inspiziert die Mülltonnen auf korrekte Mülltrennung und blafft spielende Kinder an. Dabei hätte Ove eigentlich Besseres zu tun, er möchte nämlich sterben: Seit dem Tod seiner geliebten Frau versucht er, seinem ihm nun sinnlos erscheinenden Leben ein Ende zu setzen, doch immer kommt irgendetwas dazwischen. Gerade als er wieder einen erneuten Versuch unternimmt, brettern seine neuen Nachbarn mit dem Auto in Oves Briefkasten und unterbrechen seine Bemühungen – doch was den Griesgram zunächst mächtig auf die Palme bringt, entpuppt sich als wahrer Glücksfall, denn nach und nach entdeckt der Witwer, der hinter der rauen Schale einen samtweichen Kern verbirgt, dass es direkt um ihn herum immer noch Dinge gibt, für die es sich zu leben lohnt.

Drama/Dramedy, SWE 2015; 116 Minuten; FSK 12, zum Trailer

HALALELUJA

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Ein Inder in Irland – der junge Ragdan hat sich schon vor einigen Jahren verabschiedet, vor den traditionellen Heiratsplänen, die sich sein Vater für ihn ausgedacht hat. In Sligo, einem kleinen irischen Küstenort, hat er bei seinem Onkel ein neues Leben gefunden, neue Freunde, riesige Wellen und vor allem die große Liebe: Maeve, die er auf keinen Fall verlieren möchte. Ausgerechnet am Abend seiner Geburtstagsparty, bei der Ragdan es mächtig krachen lässt, stößt er Maeve vor den Kopf. Als hätte er nicht genug damit zu tun, seine Beziehung zu retten, steht plötzlich sein Vater vor der Tür – und zwar mit einem Geburtstagsgeschenk, das für Ragdans indisch-irische Ohren völlig absurd klingt: einem Schlachthof, den er zusammen mit seinem Vater in einen Halal-Betrieb verwandeln soll. In dem kleinen Dörfchen, in dem die Arbeit knapp ist, sorgt das neue Unternehmensprojekt für einigen Aufruhr. Egal wer schon einmal etwas mit Fleisch zu tun hatte, wird angeheuert, um die Dorfbewohner mit Halal-Gulasch zu besseren Menschen zu machen. Doch die haben ihre eigenen Vorstellungen – vom Fleischgenuss und von interkultureller Geselligkeit. Zwischen allen Stühlen sitzt nun Ragdan, der plötzlich nicht nur um Maeve, sondern auch um den dörflichen Frieden kämpfen muss.

Komödie, IRL/D/FR 2017; 95 Minuten; FSK 12, zum Trailer

HECTORS REISE ODER DIE SUCHE NACH DEM GLÜCK

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Der Londoner Psychiater Hector und seine Lebensgefährtin Clara führen ein zufriedenes, wenn auch ein wenig langweiliges Leben. Irgendetwas scheint Hectors Existenz zu fehlen. So wie seinen PatientInnen: Seit Jahren berichten sie ihm von ihren ewig gleichen Problemen, während Hector sein Notizbuch mit Kritzeleien befüllt und vom Fliegen träumt. Bis ihm eines Tages dämmert, dass es „da draußen“ in der großen weiten Welt noch etwas geben muss. Und so bricht Hector zu einer Weltreise auf, um dem Phänomen Glück auf die Spur zu kommen. Sein Weg führt in zunächst nach China, wo ihn der Manager Edward auf einen Abend des käuflichen Glücks einlädt. Weiter geht es in den Himalaya und zu einem alten Mönch. Von dort führt die Reise nach Afrika, wo Hector zunächst seinen Studienkollegen Michael trifft und dann Bekanntschaft mit dem Drogenboss Marcel macht, dem er nur mit knapper Not entkommt. Die letzte Station von Hectors Reise ist Los Angeles, wo er seine große Liebe aus Studientagen wieder trifft und endlich begreift, was ihm zum Glück fehlt.

Dramedy, D/CAN 2014; 118 Minuten; FSK 12, zum Trailer

JOY

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Joy erzählt die Geschichte einer jungen Frau aus Nigeria, die im Teufelskreis von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung gefangen ist. Sie arbeitet in Wien als Prostituierte, um sich von ihrer Zuhälterin freizukaufen, ihre Familie in Nigeria zu unterstützen und ihrer kleinen Tochter eine Zukunft zu sichern. Die Freiheit scheint für Joy in greifbarer Nähe, als ihr ihre Zuhälterin die Kontrolle über Precious übergibt, ein junges Mädchen aus Nigeria, das sich nicht in sein Schicksal fügen will. Der Film gibt Einblick in das Leben von Frauen, die Opfer von Menschenhandel wurden und nimmt dabei durchgängig die Perspektive der Frauen ein. Er zeigt die privaten Momente, den alltäglichen Kampf, die komplexen Machtbeziehungen, und auch die Stärke und Würde dieser Frauen, die auf Europas Straßenstrichen arbeiten. Dabei offenbart der Film ein System der Ausbeutung, in dem die Grenzen zwischen Ausbeuterin, Komplizin und Opfer fließend sind.

Drama, AT 2018; 101 Minuten; FSK 16, zum Trailer

LAMPEDUSA IM WINTER

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Nach den Tragödien des Herbstes ist auf der „Flüchtlingsinsel“ Lampedusa der Winter eingekehrt. Die Touristen haben die Insel verlassen. Die letzten Flüchtlinge kämpfen um einen Transfer auf das Festland. Ein Fährunglück isoliert die Insel. Nachdem die Flüchtlinge endlich mit dem Flugzeug verlegt werden, beginnen die Fischer einen verzweifelten Streik: Um eine Verbesserung der Fährverbindung zu erzwingen, blockieren sie den Hafen. Nun ist die Insel von jeglicher Versorgung abgeschnitten.
Die winzige Gemeinschaft am Rande Europas ringt verzweifelt um ihre Würde – und um Solidarität mit den afrikanischen Bootsflüchtlingen, die viele Menschen für den Grund der andauernden Krise halten.

Dokumentation, AT/IT/CH 2016; 93 Minuten; FSK 6, zum Trailer

LUNCHBOX

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In der indischen Metropole Mumbai, in der über 18 Millionen Menschen leben, sorgen 5.000 „Dabbawallas“ genannte Essenskuriere dafür, dass 200.000 Lunchboxen rechtzeitig Tag für Tag an ihren Bestimmungsort gelangen. Eine logistische Meisterleistung, denn die Fehlerquote liegt bei 0,01 Prozent! Und so ein Fehler führt die Hausfrau Ila und den Witwer Saajan zusammen. Denn eines Tages erreicht das von Ila für ihren Mann, von dem sie sich – zurecht – vernachlässigt fühlt, liebevoll zubereitete Mittagessen den kurz vor seiner Pensionierung stehenden Beamten Saajan. Eine kurze Nachricht, die Saajan der leeren Lunchbox beifügt, setzt einen regen Austausch von Briefchen in Gang. Harmlose Bemerkungen über das Essen führen zu persönlichen Bekenntnissen, in denen Ila und Saajan lange verschüttete oder verdrängte Bedürfnisse äußern. Zwei einsame Seelen finden so durch das Essen und das Schreiben zueinander. Manchmal liegt das Glück eben nur einen kleinen Zufall entfernt, und das Leben kann jederzeit eine völlig neue Wendung bereithalten – wenn man ihm nur seinen Lauf lässt. LUNCHBOX zeichnet ein nuancenreiches Bild der Millionenmetropole Mumbai und bettet die zentrale Liebesgeschichte in einen Diskurs über Geschlechterverhältnisse, Klassenbewusstsein und den Umgang der Generationen miteinander ein. Kleine Momentaufnahmen wie die Zubereitung eines köstlichen Mahls, das Lesen eines Briefs oder die tägliche Fahrt in einem überfüllten Zug fügen sich zu einer hinreißenden Erzählung, die Herz und Sinne berührt und einen mit einem Lächeln aus dem Kino entlässt.

Drama, IND/FR/D 2013; 105 Minuten; FSK 0, zum Trailer

MACONDO

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Der elfjährige Ramasan lebt mit seiner Mutter Aminat und seinen beiden jüngeren Schwestern in Macondo, einer Flüchtlingssiedlung am Stadtrand von Wien. Seit dem Tod des Vaters gilt er nach den Vorstellungen der tschetschenischen Gesellschaft als „Mann im Haus“. Aminat ist auf Ramasans Hilfe angewiesen, da er viel besser Deutsch spricht als sie. Ramasans Leben verändert sich, als Isa, ein Kriegskamerad des toten Vaters, in Macondo einzieht. Ramasan sucht die Nähe Isas, doch dieser gibt nichts über seine Vergangenheit preis. Als auch Aminat Interesse an Isa zeigt, gerät Ramasan in einen emotionalen Konflikt. Macondo gibt es tatsächlich – zwischen Ostautobahn, Kläranlage und Alberner Hafen liegt die Flüchtlingssiedlung Zinnergasse, in der seit den 1950er-Jahren, unbemerkt von einem Großteil der Wiener Bevölkerung, Menschen aus Krisengebieten der ganzen Welt untergebracht sind. Den Namen erhielt die Siedlung in den 1970er-Jahren nach dem Schauplatz von Gabriel García Marquez‘ berühmten Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“.

Drama, AUT, 2013; 98 Minuten; FSK 12 zum Trailer

MAIKÄFER FLIEG

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Wien 1945: Das Pulverland des Krieges und die Zeit der russischen Besatzung, gesehen mit den vorurteilsfreien Augen der 10jährigen Christine. Sie weiß vom Frieden genauso wenig, wie die Kinder heute vom Krieg wissen. Ausgebombt und vollkommen mittellos kommt sie mit ihrer Familie in einer noblen Villa in Neuwaldegg unter. Jetzt haben sie Quartier, aber mehr nicht. Nach der Kapitulation deutscher Soldaten quartieren sich die Russen im Haus ein. Alle fürchten sich vor den als unberechenbar geltenden russischen Soldaten. Nur Christine nicht.

Drama, AUT, 2016; 109 Minuten; FSK 12 zum Trailer

 

MADE IN CHINA

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Der junge Fotograf François ist um die 30 und hat asiatische Wurzeln, doch aufgrund eines schlimmen Streits mit seinem Vater hat er seit über zehn Jahren keinen Kontakt mehr zu seiner Familie und verleugnet sogar seine Herkunft. Doch als er von seiner Freundin Sophie erfährt, dass er selbst demnächst Vater wird, beschließt er, seinem zukünftigen Kind zuliebe den Kontakt zu seiner Familie und deren Traditionen wieder herzustellen. Mit seinem besten Freund Bruno wagt er sich also nach Jahren wieder ins Chinatown von Paris, dabei verliebt sich Bruno spontan in François‘ Fast-Cousine und stolpert im Zuge dessen auch noch von einem Fettnäpfchen ins nächste. François wird fast von seiner ganzen Familie mit offenen Armen empfangen, nur sein Vater und sein Bruder, den er kaum kennt, zeigen ihm die kalte Schulter. Er muss erkennen, dass die Familienzusammenführung gar nicht so einfach ist, wie erhofft…

Drama/Komödie, F, 2019; 87 Minuten; FSK 0, zum Trailer

MONSIEUR CLAUDE 2

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Was mussten Monsieur Claude und seine Frau Marie nicht alles über sich ergehen lassen?! Beschneidungsrituale, Hühnchen halal, koscheres Dim Sum und nicht zuletzt die Kofis von der Elfenbeinküste. Doch seit den vier maximal multikulturellen Hochzeiten ihrer Töchter sind die beiden im Integrieren unübertroffen. Als echter Kosmopolit rafft sich Monsieur Claude nun sogar auf, allen Heimatländern seiner bunten Schwiegerschar einen Besuch abzustatten. In der französischen Provinz finden die Verneuils es aber doch am schönsten. Und so freuen sich Claude und Marie auf ihr Großeltern-Dasein in heimatlicher Gemütlichkeit. Abermals haben sie die Rechnung ohne ihre Töchter gemacht. Als die ihnen erklären, dass mit diesen Ehemännern im konservativen Frankreich auf keinen grünen Zweig zu kommen ist und sie deshalb mit Kind und Kegel im Ausland ihr Glück suchen werden, sind die Gesichter der Großbürger plötzlich sehr lang. Die ganze schöne Toleranz war für die Katz? Die so hart erarbeitete Anpassungsfähigkeit – perdu? Bei Monsieur Claude droht ein weiterer unversöhnlicher Familien-Infarkt. Er und Marie setzen Himmel und Hölle in Bewegung, um ihre Schwiegersöhne zum Bleiben zu bewegen. Und werden plötzlich zu schlitzohrigen Patrioten in völkerfreundschaftlicher Mission.

Komödie, F, 2018; 99 Minuten; FSK 0, zum Trailer

NOWHERE

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Auf der Flucht vor den Repressionen des kommunistischen Regimes in Vietnam und dem Krieg mit den Roten Khmer, überlebt der achtjährige Ngoc eine dreiwöchige Bootsfahrt nur knapp, dank der Menschlichkeit eines malaysischen Fischers. Vierzig Jahre später beschließt er, mittlerweile erfolgreicher österreichischer TCM Arzt, ankommende Bootsflüchtlinge auf Lesbos medizinisch zu versorgen. Dabei wird ihm schmerzhaft bewusst, dass sich sein Schicksal in dieser neuen Flüchtlingsgeneration wiederholt. Um seiner eigenen Geschichte auf den Grund zu gehen, beginnt er eine schwierige Reise zurück in die Vergangenheit.

Dokumentation, AUT, 2018; 61 Minuten; FSK 0 zum Trailer

NUR EINE FRAU

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Aynur will nichts ahnend ihren Bruder Nuri zur Bushaltestelle bringen, als das schier Unglaubliche geschieht: Auf offener Straße wird Aynur von ihrem Bruder erschossen. Nur wenige hundert Meter von der Haltestelle entfernt, liegt ihr fünfjähriger Sohn im Bett und schläft. Doch wie konnte es zu dieser schrecklichen Tat kommen? Aynur erzählt in diesem Film von ihrem bewegten Leben. Sie ist jung, selbstbewusst und liebt das Leben. Sie möchte der Gewalt in ihrer Ehe entfliehen und will sich auch nicht von ihren Eltern oder Brüdern sagen lassen, was sie nun zu tun hat. Kurzerhand sucht sie sich mit ihrem Sohn eine neue Wohnung, macht eine Ausbildung und geht mit ihren Freundinnen aus. Dabei bleibt es natürlich nicht aus, dass sie dort neue Freunde und auch Männer kennenlernt. Aynur ist sich bewusst, dass sie mit ihrem neuen Leben, gegen die geltenden Traditionen ihrer Familie verstößt und sich damit auch in Gefahr bringt. Doch ihr Wunsch nach Freiheit ist größer. Die Drohungen und Beleidigungen ihrer Brüder werden zunehmend ernster, bis für Aynur eines Tages alles zu spät ist…

Drama/Krimi, D, 2019; 90 Minuten; FSK 12 zum Trailer

ÖSTERREICH – OBEN UND UNTEN

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Österreich in seiner unendlichen Vielfalt. Joseph Vilsmaier, einer der renommiertesten Regisseure und Kameramänner zeigt uns die Alpenrepublik von oben – ein gewaltiges Naturschauspiel, ein wunderschöner Teil der Schöpfung, und er zeigt uns Österreich von unten, steigt ab in die Täler und entdeckt die Details eines dynamischen, modernen Landes, das sich beständig entwickelt. Mit seinem erfahrenen Helikopterpiloten, Hans Ostler, gelingt es Joseph Vilsmaier imposante Bilder zu komponieren. Aus einer Perspektive, aus der man Österreich noch nicht gesehen hat. Doch Vilsmaier begnügt sich nicht mit der Kraft der Flugaufnahmen. Er rückt näher, schafft Intimität: beim Almabtrieb, beim Erzbergrodeo, beim Mittelalterfest in Friesach, den Salzburger Festspielen oder am Sonnwendfeuer in der malerischen Kulturlandschaft der Wachau. Das Nebeneinander von Landschaft, Tradition, technischer Innovation und pulsierendem Leben erschafft ein anderes Österreich, ein Land wie neu geschaffen, aus dem Blickwinkel des Künstlers. Große Emotionen, Passion für seine Kunst und seine alpinen Wurzeln bringt der Weltmusiker Hubert von Goisern ein. Er konzertiert die zweite Stimme zu Vilsmaiers Bildkompositionen. Ein berührendes, mitreißendes, weit in die Vergangenheit reichendes, und in die Zukunft weisendes musikalisches Gegenstück zu den filmischen Erlebnissen.

Dokumentation, AUT, 2014; 99 Minuten; FSK 0 zum Trailer

REFUGEE LULLABY

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Die israelische Filmemacherin Ronit Kertsner begleitet mit ihrer Kamera Hans Breuer, den letzten Wanderhirten Österreichs. Dieser unterstützt im Herbst 2015 Geflüchtete an der ungarischen Grenze. Im Zentrum stehen dabei nicht nur ein außergewöhnliches Lebenskonzept und solidarisches Verhalten, sondern auch die bewegende Familiengeschichte von Hans Breuer. Als Wanderhirte zog er jahrelang durch die österreichischen Alpen, hütete Schafe und sang dabei jiddische Lieder. Die Geschichten seiner Eltern – das Engagement seiner Mutter als kommunistische Widerstandskämpferin und die Flucht seines jüdischen Vaters aus Österreich -prägen seine eigene Biografie. Die Traumata der Vergangenheit werden in der Gegenwart politisch verhandelt. Hans Breuer hilft Geflüchteten und setzt sich damit für ein solidarisches Miteinander ein.

Dokumentation, AUT/ISR, 2019; 72 Minuten; FSK 0, zum Trailer

SALAMI ALEIKUM

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Mohsen Taheri hat es nicht leicht. Der schmächtige Deutsch-Iraner ist bereits Ende 20 und lebt immer noch bei seinen Eltern. Obwohl er kein Blut sehen kann, arbeitet er in der Kölner Familienmetzgerei. Sein Vater hält ihn für einen Versager, gibt ihm jedoch nie eine Chance, das Gegenteil zu beweisen. Mohsen hat für sich zwei Wege gefunden, damit fertig zu werden. Entweder rettet er sich in Tagträumereien oder – wenn es ganz dick kommt – strickt er, um zu entspannen. Mohsen strickt viel.

Komödie/Liebesfilm, AUT, 2009; 99 Minuten; FSK 0, zum Trailer

SCHWEIZER HELDEN

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Sabine ist über die Weihnachtszeit plötzlich alleine. Um bei Familie und Freunden Anerkennung zu gewinnen, entschließt sie sich, mit AsylbewerberInnen die Geschichte von Wilhelm Tell aufzuführen. Ein Unterfangen, auf das sie in vieler Hinsicht nicht vorbereitet ist. Die AsylbewohnerInnen haben ihre eigenen Probleme und nicht auf Sabine gewartet. Als die Tell-Aufführung ins mediale Scheinwerferlicht gerät, geht Sabine an ihre Grenzen und darüber hinaus, um das Theaterstück zum Erfolg zu führen. Erst danach merkt sie: Was wirklich zählt, ist etwas ganz anderes.

Komödie, CH, 2014; 94 Minuten; FSK 12, zum Trailer

SHOPLIFTERS

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Nach einer Diebestour in einer kalten Winternacht treffen Osamu Shibata und sein Sohn Shota auf das kleine, verwahrloste Mädchen Yuri. Kurzerhand tut Osamu das, was der Gelegenheitsarbeiter am besten kann – er „stibitzt“ Yuri und nimmt sie für eine warme Mahlzeit mit nach Hause. Die anfänglichen Bedenken seiner Frau Nobuyo über das neue Familienmitglied sind schnell verflogen. Auch Großmutter Hatsue und Halbschwester Aki heißen Yuri in der Enge ihrer Behausung willkommen. Umgeben von anonymen Wohnblöcken lebt die bunte Truppe mithilfe von kleinen Betrügereien, Ladendiebstählen und trotz widriger Umstände glücklich zusammen. Bis zu dem Tag, an dem ein unvorhergesehener Vorfall bisher gut geschützte Familiengeheimnisse enthüllt. Jetzt muss sich beweisen, ob diese Menschen mehr verbindet, als ihr Dasein als Kleingauner und Lebenskünstler.

Komödie, JAP, 2018; 121 Minuten; FSK 12, zum Trailer

 

TAXI TEHERAN

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Ein Taxi bewegt sich durch die farbenfrohen, pulsierenden Straßen Teherans. Die unterschiedlichsten Menschen steigen in das Taxi ein. Als der Fahrer sie interviewt, sagen alle Passagiere offen, was sie denken. Niemand anderes als der Regisseur Jafar Panahi selbst sitzt am Steuer des Taxis. Auf dem Armaturenbrett seines mobilen Filmstudios befindet sich die Kamera. Während der heiteren und dramatischen Fahrten durch die Stadt fängt sie die Stimmung in der iranischen Gesellschaft ein.

Dokudrama, IRAN, 2015; 82 Minuten; FSK 0, https://www.filmladen.at/film/taxi-teheran/“>zum Trailer

 

 

TEHERAN TABU

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Teheran, Iran, eine riesenhafte Stadt voller Verbote, Dogmen und restriktiver Gesetze, wo für „moralische“ Vergehen wie Ehebruch und außerehelichen Sex drakonische Strafen wie Auspeitschung drohen. In dieser Stadt leben junge Menschen mit Wünschen und Sehnsüchten; auf der hoffnungsvollen Suche nach Nähe und einem letzten Rest von Lebensfreude. Die Prostituierte Pari, der Musikstudent Babak, die Hausfrau Sara und die junge Donya – alle haben auf ihre Weise unter der Tabuisierung von Sex und den restriktiven Gesetzen der iranischen Gesellschaft zu leiden. Als die vier Schicksale aufeinanderprallen, verändert sich das Leben aller.

Animation/Drama, Ö/D, 2017; 96 Minuten; FSK 16, zum Trailer

 

TITO’S BRILLE

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Dokumentarfilm über den ungewöhnlichen Lebensweg der Schauspielerin, Autorin und Regisseurin Adriana Altaras. 1960 in Zagreb geboren, erzählt die in Berlin lebende Künstlerin von ihrer „strapaziösen Familie“ und wie sich deren Haltungen und Ideale auf ihr eigenes Leben auswirkten. Altaras‘ jüdische Eltern kämpften als Partisanen für Tito und begannen im Nachkriegsdeutschland ein neues, unauffälliges Leben. Nach dem Tod der Eltern stöbert Altana in alten Koffern und stößt dabei auf persönliche Erinnerungsgegenstände, die sie dazu anregen, sich noch einmal zu den prägenden Stationen ihres Lebens zu begeben: eine Reise, die von Berlin über Gießen und den Gardasee bis nach Zagreb, Split und Rab im früheren Jugoslawien führt. Dabei kommt ihr zurückhaltender Ehemann zu Wort, ihre alte Tante Jele, bei der sie nach der Flucht aus Jugoslawien lebte, ihre Astrologin und ein Cousin in Dalmatien, der akribisch sämtliche Informationen über die verstreute Großfamilie sammelt.

Dokumentation, D, 2014; 94 Minuten; FSK 6, zum Trailer

UNTITLED

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„Am 3.12. 2013 brach Michael Glawogger mit einem kleinen Team auf zu einer Reise um die Welt. Ein Film sollte dabei entstehen, von dem niemand wusste, wie er aussehen, und wovon er erzählen würde. Glawogger wollte nur das Aufnehmen, was ihn interessierte, berührte, beunruhigte, frei von inhaltlichen Vorgaben. … Nach rund einem Drittel des Weges, am Ende des ersten Hauptreisestücks: Afrika, verstarb Michael Glawogger an den Folgen einer Malariainfektion. Seine langjährige Schnittmeisterin Monika Willi machte aus dem bis dahin entstandenen Material und den Blog-Texten einen Film im Geiste wie auch zum Gedächtnis Glawoggers. Kriegsverheerte Geisterstädte in Serbien, Ringer im Senegal, eine winterlichee Berghütte in Italien und Goldsucher in Sierra Leone sind nur einige der Orte und Menschen, deren Bilder und Klänge hier zu einer Kinowelterfahrung verwoben wurden, Nebeneinander stehen: Einbeinige Fußballer in einem Bürgerkriegsland und ein einsam seinen Ball tretendes Mädchen in einem felsigen Nirgendwo; die Brutalität einer Schlägerei, die wie aus dem Nichts ausbrach, und die Stille einer Landschaft nach dem Genozid; das Aufstieben tausender Vögel in einem spätwinterlichen Marschland, das rastlose Schnüffeln und Bellen räudiger Köter am Rande einer Landstraße, und das geduldige Starren eines Esels auf einem Wüstenzug. Sie alle erzählen von der Gewaltigkeit und Ungeheuerlichkeit der Welt; dem Glück ein Anderer zu sein, wie auch der Erfahrung, dass es kein fernes Leid gibt und keine fremde Freude; und davon, dass man immer nur ein Gast ist auf Erden.“ (Olaf Möller)

Dokumentation, Ö/D, 2017; 107 Minuten; FSK 12, zum Trailer

VENEZIANISCHE FREUNDSCHAFT

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Shun Li näht in einer römischen Fabrik Hemden für die chinesische Mafia. Sie hofft so einen Weg zu finden, ihren Sohn wiedersehen zu können, der sich in den Fängen der Kriminellen in China befindet. Sie erledigt ihre Arbeit sehr gewissenhaft und zur Zufriedenheit ihrer Arbeitgeber. Schließlich erhält sie eine Beförderung und darf von nun an in einem Café in Venedig arbeiten. Mit ihrem gebrochenen Italienisch und ihrem geringen Wissen über Kaffespezialitäten ist sie den Fischern der Lagune, die das Stammpublikum des Lokals bilden, allerdings bald ein Dorn im Auge. Nicht zuletzt die Sprachbarriere führt immer wieder zu Konflikten und Missverständnissen. Lediglich der Dichter Bepi, der selbst als Migrant nach Venedig gekommen ist, hat Verständnis für die neue Chefin. Beide verbindet neben ihrer fremden Herkunft die Liebe zur Poesie. Die Mafia und die Fischer sehen die warmherzige Beziehung mit einigem Misstrauen, doch die Freundschaft ist stärker als alle Widerstände.

Komödie, ITA/F, 2011; 98 Minuten; FSK 6, zum Trailer

WE COME AS FRIENDS

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In jenem Moment, als der Sudan, das größte Land auf dem Kontinent, in zwei Nationen geteilt wird, verfällt das Land erneut in alte Muster der „Zivilisierung“ – Kolonialismus, Kampf der Herrscher und neue blutige Kriege im Namen des Glaubens und im Namen der Territorien und Ressourcen. Hubert Sauper trifft und befragt sudanesische und internationale EntscheidungsträgerInnen, PolitikerInnen und ProfiteurInnen sowie Zufallsbekanntschaften. Er besucht ChinesInnen, die in ihren Erdölarbeiter-Baracken „Raumpatrouille Orion“ schauen, sich über die Großmachtsfantasien der EuropäerInnen wundern und über die kulturelle Kluft zwischen sich und den AfrikanerInnen sinnieren, die gewisse „Vorsichtsmaßnahmen“ erfordert. Die Einheimischen jenseits des Zauns der Erdölanlage haben Angst, aus ihren „armseligen“ Hütten vertrieben zu werden. Im TV behauptet Hillary Clinton, dass „wir“ keinen neuen Kolonialismus in Afrika wollen, während ihre Landsleute von „Win-win-Situationen“ schwärmen. Wer ist „wir“? Der Film verzichtet auf die Antwort, um die Komplexität einer der brisantesten Fragen unserer Zeit aufzuzeigen. Ratlos, fordernd und provozierend.

Komödie, F/AT, 2014; 110 Minuten; FSK n.v., zum Trailer

WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS

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Der Familie Hartmann stehen turbulente Zeiten bevor, als Mutter Angelika nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims beschließt, gegen den Willen ihres Mannes Richard mit Diallo einen der dortigen Bewohner bei sich aufzunehmen. Und bald füllt sich das Haus noch weiter. Denn Tochter Sophie, eine ziellose Dauerstudentin auf der Flucht vor einem Verehrer, und der Burnout-gefährdete Sohn Philipp samt Enkel Basti ziehen wieder zuhause ein. Während der Nachwuchs bald feststellen muss, dass es in der Ehe seiner Eltern kräftig kriselt, durchlebt die Familie durch die ungewohnte Situation in ihrem Haus lauter Wirrungen und Turbulenzen – da geht es den Hartmanns wie dem Rest des Landes.

Komödie, D, 2016; 116 Minuten; FSK 12, zum Trailer

 

WILLKOMMEN BEI DEN SCH’TIS

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Der Postbeamte und Südfranzose Philippe Abrams wird unfreiwillig versetzt – zu den Sch’tis, wie die Nordlichter wegen ihre Dialekts genannt werden. Zwei Welt prallen aufeinander! Schnell merkt Philippe, dass er den Sch’ti-Dialekt zwar nicht versteht, die Menschen aber sehr herzlich sind. Allen voran der Postbote Antoine, der bald sein bester Freund wird. Dazu bereitet ihm seine Frau Julie an den freien Wochenenden im Süden den Himmel auf Erden, und er ist im angeblich barbarischen Norden so glücklich wie noch nie. Alles läuft bestens – bis Julie eines Tages beschließt, Philippe vor Ort beizustehen. Der sieht sich nun gezwungen, Antoine und dem Rest seiner MitarbeiterInnen zu gestehen, dass er sie seiner Frau als unzivilisierte Horde beschrieben hat. Er muss sich schnell etwas einfallen lassen…

Komödie, F, 2008; 88 Minuten; FSK 0, zum Trailer

 

WOMIT HABEN WIR DAS VERDIENT

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Die atheistische, feministische Ärztin Wanda fällt aus allen Wolken, als ihre pubertierende Tochter Nina ihr eröffnet, sie sei zum Islam übergetreten. Die Weltoffenheit der liberalen Patchwork-Familie steht nun auf dem Prüfstand. Weltanschauungen prallen aufeinander, Sichtweisen verändern sich. Eine Komödie über die Suche nach Erklärungen, nach Zugehörigkeit, nach Identität, nach Zusammenhalt und paradiesischen Zuständen.

Komödie, AT, 2018; 92 Minuten; FSK 0., zum Trailer

 

FILME FÜR KINDER

ALLES STEHT KOPF

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Riley ist ein typisches 11-jähriges Mädchen. Sie spielt gern Eishockey, trifft sich mit ihrer besten Freundin, versteht sich gut mit ihren Eltern und lacht sehr gern. Kein Wunder, denn Riley wird ja auch geradezu perfekt gesteuert. Von ihren Emotionen tief in ihrem Inneren. Ob WUT, ANGST, EKEL, KUMMER oder FREUDE: Die Emotionen sind ein eingespieltes Team, das unter der quirligen Leitung von FREUDE immer dafür sorgt, dass Riley sich gefühlsmäßig im Gleichgewicht befindet. Doch als Riley und ihre Familie eines Tages umziehen müssen, gerät ihre emotionale Schaltzentrale langsam aber sicher außer Kontrolle. Als sich dann auch noch KUMMER immer mehr in den Vordergrund drängt und FREUDE alles versuchen muss, um so viel wie möglich an positiven Erinnerungen zu retten, geht plötzlich alles schief – Rileys Gefühlswelt steht Kopf!

Komödie, FR, 2015; 102 Minuten; FSK 0, zum Trailer

AMAZONIA – ABENTEUER IM REGENWALD

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Nach einem Flugzeugabsturz kann der Kapuzineraffe Saï aus seinem Käfig entkommen und begibt sich in der Wildnis des Amazonas-Dschungels auf eine außergewöhnliche Reise. In Gefangenschaft geboren und aufgewachsen, jagen ihm der riesige Regenwald und seine Bewohner gehörigen Respekt ein. Allein auf weiter Flur wagt sich das Äffchen Schritt für Schritt in die neue Freiheit vor und entdeckt dabei die großartige Artenvielfalt des größten Regenwalds der Erde. Ein wundervolles Abenteuer voller Geheimnisse, Gefahren und Herausforderungen beginnt. Im Dickicht der Natur begegnet Saï unter anderem geschmeidigen Jaguaren, hungrigen Krokodilen, gigantischen Anakondas und skurrilen Ameisenbären.

Dokumentation, FR/BRA, 2013; 83 Minuten; FSK 0, zum Trailer

AUF DEM WEG ZUR SCHULE

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Jungen und Mädchen aus vier verschiedenen Ländern – Kenia, Marokko, Indien und Argentinien – haben eines gemeinsam, einen gefährlichen und langen Schulweg, zwischen vier und 22 Kilometern. Das schreckt sie nicht ab, denn sie wollen mit aller Kraft eine gute Ausbildung, nur die kann ihnen ein anderes, ein besseres Leben eröffnen. Diese Hoffnung gibt ihnen Energie, sie überwinden Hindernisse und Ängste. Und sie bleiben trotz allem Kinder, die ihren Spaß haben wollen.

Dokumentation, F, 2013; 77 Minuten; FSK 0, zum Trailer

DER GROSSE TAG

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Der elfjährige Albert aus Kuba träumt von einer Karriere als Boxer. Jetzt trainiert er für die Aufnahme an einer renommierten Sportakademie. Die elfjährige Deegi aus der Mongolei möchte Zirkusartistin werden und muss sich dafür ganz schön verbiegen. Tom aus Uganda ist 19 und möchte Wildhüter werden. Gewissenhaft bereitet er sich auf die Prüfung vor. Nidhi, 15, aus Indien, ist gut in Mathe. Wenn sie den Sprung auf die Hochschule schafft, wäre das gut für die ganze Familie. Sie alle leben für den großen Tag, an dem sich ihre Zukunft entscheidet.

Dokumentation, D, 2015; 86 Minuten; FSK 0, zum Trailer

ENTE GUT! MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS

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Weil ihre alleinerziehende Mutter unerwartet zurück nach Vietnam reisen muss, versorgt die elfjährige Linh nun alleine ihre kleine Schwester Tien und kümmert sich auch noch um den Imbiss, den ihre Mutter führt. Natürlich darf das niemand erfahren, am wenigsten das Jugendamt. Das größte Problem für Linh jedoch hat rote Haare, ein Fernrohr und grinst frech: Pauline. Die Draufgängerin von gegenüber spioniert die Nachbarschaft aus und kann sich nichts Schöneres als ein Leben ohne Eltern vorstellen. Als Pauline die vietnamesischen Schwestern erpresst, mit ihr eine Bande zu gründen, beginnt für die drei Mädchen ein waghalsiges Abenteuer.

Familienfilm/Drama, D, 2016; 96 Minuten; FSK 0, zum Trailer

KONFERENZ DER TIERE

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Diese Version von „Konferenz der Tiere“ hat wenig mit Erich Kästners gleichnamigem Roman gemein. War das Buch eine satirische Utopie, in dem die Tiere zum Wohle der Kinder und, um ein für alle Mal den Krieg abzuschaffen das Regieren übernehmen, setzt der Film auf Unterhaltung in perfekter Animationstechnik. Beim Plot jedoch wird neben viel Action, Gags und guter Laune vor allem eine ökologische Botschaft verbreitet. Dabei wird der Mensch diesmal nicht als Kriegstreiber ausgemacht, so wie es in Kästners kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschienenen Buch der Fall war, sondern – zeitgemäß und hoch brisant – als Umweltzerstörer, der für Ölpest, Wasserknappheit und Klimakatastrophen aller Art verantwortlich ist.

Abenteuer/Komödie, D, 2010; 93 Minuten; FSK 0, zum Trailer

 

WICHTIGE INFORMATION ZUR ANMELDUNG!!!

Sie können sich mit dem folgenden Formular bis 5. März 2020 für eine Filmaufführung anmelden.

Die von Ihnen geplante Filmaufführung kann zwischen 30. März und 31. Dezember 2020 stattfinden.

Mit dem Ausfüllen des Formulars, können wir leider noch keine fixe Aufführung garantieren, da dies vorab noch rechtlich abgeklärt werden muss. Sollten die Anmeldungen unser Kontingent überschreiten gilt: first come, first serve. Sie bekommen aber bis spätestens 20. März 2020  über eine mögliche Aufführung und alle weiteren wichtigen Informationen Bescheid.