ZusammenHelfen-Konferenz 2019 – Tag der Ermutigung

Am Samstag, 7. September 2019 haben wir erneut die große Konferenz für alle Engagierten, Interessierten und Betroffenen im Bereich Flucht und Integration veranstaltet – abermals im Rahmen des Ars Electronica Festivals, in der POSTCITY Linz, dass dieses Jahr unter dem Motto „Out of the Box – Die Midlife-Crisis der Digitalen Revolution“ stattgefunden hat!

 

 

Social Media

Zur Facebook-Eventseite, mit detaillierten Ankündigungen, Fotos und Aufrufen, geht’s HIER

Rückblick

HIER findet ihr einen kompletten Fotorückblick vom Jahr 2019!

Rückblicke, Fotos, Videos zu den letzten Jahren, findet ihr hier

In Kürze veröffentlichen wir alle Videorückblicke und Präsentationen vom heurigen Jahr!

 

 

 

Gewinnspiel

Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem Ars Electronica Center 10 x 2 Teilnahmen für einen exklusiven Workshop zum Thema „Künstliche Intelligenz“ verlosen durften!

Programm

Für nähere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten, einfach auf den Text im Kasten klicken!

 

 

 

 

 

Jad Turjman hat englischsprachige Literatur studiert und war in der Stadtverwaltung in Damaskus tätig. 2015 kam Turjman nach Salzburg. Sein Debütwerk schrieb er auf Deutsch: „Wenn der Jasmin auswandert . Die Geschichte meiner Flucht. Es gibt eine Sehnsucht. Eine Sehnsucht nach einem Gefühl, nach der Heimatstadt Damaskus, nach dem Geruch von Jasmin. Jad Turjman ist ein junger Syrer, der sein Leben, bevor der Krieg ausbrach, in vollen Zügen genoss. Als der Einberufungsbefehl kommt, steht die Entscheidung schnell fest: die Flucht nach Europa ist die einzige Möglichkeit, um dem sicheren Tod zu entrinnen. Dieser Weg ist abenteuerlich und mühsam, jedoch begegnen ihm fünf „Schutzengel“. Schließlich kommt Turjman an einem Ort an, den er nicht gesucht hat, an dem er jedoch den Jasmin neu pflanzen kann. Jad Turjman hat seine Fluchtgeschichte in einer beispiellosen Intensität beschrieben, mit Humor setzt er uns einem Wechselbad der Gefühle aus. Atemberaubend.“ Quelle: www.residenzverlag.com

Aktuelles zum Integrationsschwerpunkt in Oberösterreich „Menschen aus Afghanistan“.  Mit dem Projekt SelbstLäufer von JAAPO und der Diözese Linz, dem Projekt „Afghanische Orientierungspeers – selbstbestimmt und aktiv in der neuen Heimat“ von SOS-Menschenrechte und dem Projekt CUNABULA vom Diakoniewerk Oberösterreich, in Kooperation mit dem Roten Kreuz.

Mit NGO-Vertreterinnen und NGO-Vertretern, Integrations-Expertinnen und Integrationsexperten und Politikerinnen und Politikern. U.a. mit Christoph Pinter, dem Leiter von UNHCR Österreich, Delna Antia-Tatíc, der Chefredakteurin des Biber und Melita Sunjic, Leiterin von Transcultural Campaigning, einer Agentur für Migrationskommunikation und -forschung, promovierte Kommunikationswissenschafterin und eh. Pressesprecherin des UNHCR in Asien, Afrika und Europa.

Prof. Dr. Dirk Baier ist Leiter des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Er beschäftigt sich in seiner Forschung vor allem mit Jugend- und Gewaltkriminalität sowie Extremismus. 2018 hat er, gemeinsam mit Kollegen, eine Studie veröffentlicht zum Thema: „Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland. Schwerpunkte: Jugendliche und Flüchtlinge als Täter und Oper!“

Im Vortrag werden Forschungsergebnisse (vornehmlich aus Deutschland) zum Zusammenhang von Migration und Kriminalität vorgestellt. Auf Basis von Jugendbefragungen wird gezeigt, dass insbesondere im Bereich des Gewaltverhaltens Auffälligkeiten von Jugendlichen mit Migrationshintergrund bestehen. Diese lassen sich mit sozial-struktureller Benachteiligung sowie mit Unterschieden in der Zustimmung zu gewaltaffinen Normen und Werten erklären. Außerdem werden zusätzlich Ergebnisse von Sonderauswertungen zur Gewaltkriminalität von Geflüchteten präsentiert. Diese belegen ebenfalls eine Höherbelastung der Geflüchteten im Vergleich zur deutschen Bevölkerung. Mögliche Hintergrundfaktoren dieser Befunde werden diskutiert und Folgerungen für die Prävention werden abgeleitet.

Amanuel Amare, der Geschäftsführer von MIGRAFRICA, dem Verein für junge afrikanische und andere Diaspora, stellt die Arbeit und Projekte des Vereins vor!

Wie kann die Zufriedenheit der Betroffenen, Unterstützer und die Wirksamkeit der Orientierung signifikant gesteigert werden? Welche Lücke in der Inklusionsarbeit wird von den sogenannten MigrantInnenenselbstorganisationen geschlossen? Wo liegen die Herausforderungen und die Möglichkeiten für diese Organisationen? Am Beispiel von MIGRAFRICA wird gezeigt, wann und wie Betroffene ihre soziale, wirtschaftliche und politische Teilhabe selbst in die Hand nehmen und erfolgreich gestalten.

Alex Urban, Leiter der Aktionsgruppe #ichbinhier, wird über die Aktionen des Projektes sprechen. #ichbinhier ist die größte Counter-Speech-Initiative Deutschlands.

Die Facebook-Gruppe #ichbinhier wurde nach dem schwedischem Vorbild #jagärhär im Dezember 2016 von Hannes Ley gegründet, um die Diskussionskultur auf Facebook zu verbessern und damit zu einer anständigen Debattenkultur und zu einem vielfältigen Meinungsbild in den Kommentarspalten beizutragen. Die Gruppe setzt ein persönliches und zugleich zivilgesellschaftliches Statement für Demokratie, Toleranz, Vernunft und eine liberale weltoffene Gesellschaft. Gemeinsam gegen toxische Kommentare in den Kommentarspalten.

Mit Rudi Anschober (Integrations-Landesrat).

Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem Ars Electronica Center 10 x 2 Teilnahmen für einen exklusiven Workshop zum Thema „Künstliche Intelligenz“ – am 9. November 2019, von 13 bis 17 Uhr verlosen durften!

Und sonst noch?

Bücher- und Informationstisch, Simultan-DolmetscherInnen (Deutsch & Englisch), Graphic Recording by Daniela Waser, u.v.m.


Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an ZusammenHelfen in Oberösterreich: veranstaltungen@zusammen-helfen.at oder 0732 / 770 993


Mit freundlicher Unterstützung der

Das Ars Electronica Festival und die ZusammenHelfen-Konferenz 2019 setzen auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit! Durch Recycling, Mülltrennung, regionale & biologische Lebensmittel, sowie den Einsatz erneuerbarer Energien wird die Umweltbelastung auf ein Minimum reduziert.